Nicht nur im Alltag, auch in Reitställen hört man immer öfters von ihr: der Feldenkrais-Methode. Was genau dahinter steckt und wie du es schaffst, dank der Feldenkrais-Methode zu einem feineren Reiter und besseren Pferdeversteher zu werden, erfährst du in den nächsten Zeilen!

Bewusst Reiten: Wie du dank der Feldenkrais-Methode zu einem besseren Reiter wirst!

Feld…was?? Das steckt hinter der Feldenkrais-Methode

Feldenkrais, mit A und I – nein, es hat nichts mit einem Kreis zu tun. Auch wenn Moshé Feldenkrais, Begründer dieser Methode, kreisähnliche und auch kreisrunde Bewegungen in seinen Lektionen mit aufgenommen hat.

Moshé Feldenkrais ist 1904 in Russland geboren. Er studierte Physik und forschte in der Neuro- und Verhaltensphysiologie, sowie Neuropsychologie. Moshé Feldenkrais ging davon aus, dass der menschliche Körper sich ohne Energieaufwand der Schwerkraft widersetzen kann. Deshalb hinterfragte er jegliche verschleißenden oder kraftaufwändigen Bewegungen, die man als Mensch trotzdem ausführt.

Hierfür forschte er u.a. das Lernverhalten und die Lernprozesse der Menschen. Immer und immer wieder liest man in seinen Büchern vom “Selbstverständlichen”, von dem, was man eigentlich schon immer hätte wissen müssen (u.a. in den Büchern: „Die Entdeckung des Selbstverständlichen*“, „Bewusstheit durch Bewegung*“ u.v.m.).

Feldenkrais-Methode

Die Erklärung für Ahnungslose

Feldenkrais zu erklären ist gar nicht so einfach, sodass sich Ahnungslose etwas darunter vorstellen könnten: Es wird letztendlich – entweder aktiv oder passiv – durch feine, kleine, langsame Bewegungen direkt am Nervensystem des Schülers (egal ob Mensch oder Pferd) gearbeitet.

Es geht bei dieser Bewegungsmethode darum, Bewegungsalternativen zu finden. Alternativen, um eingefahrene Muster nach Anstrengung und Energieaufwand zu hinterfragen. Meistens beginnt man nämlich erst eine Bewegung zu hinterfragen, wenn diese Bewegung Schmerzen mit sich bringt.

Es wäre aber viel angenehmer, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Schmerzen sind ein Anzeichen falscher oder zu starker Belastung, Abnutzung und daraus resultierender Entzündungen.

Wenn man beginnen würde, seinen Körper gleichmäßig zu nutzen, würde sich der Verschleiß an bestimmten Stellen geringer halten. So wenig wie möglich einseitige Bewegungen auszuführen, lokale Überanstrengungen zu vermeiden und dafür verschiedene Bewegungsmöglichkeiten für eine Aktion parat zu haben, das ist es, was vor vielen Verspannungen und einigen Schmerzen schützt.

Der Feldenkrais-Selbsttest:

Lege deine beiden Handflächen vor deinem Oberkörper aufeinander. Nun falte die Hände so, als würdest du beten wollen. Ein Daumen liegt oben, die restlichen Finger falten sich abwechselnd umeinander. So fühlt es sich für Dich gut an, richtig?

So bist du es gewöhnt, so geht es lockerflockig, ohne dass man darüber nachdenken muss. Nun falte deine Hände genau andersherum. Das heißt, wenn bei dir der linke Daumen oben lag, falte die Hände nun so, dass der rechte Daumen oben liegt und passe die restlichen Finger daran an, indem du auch hier immer abwechselnd umeinander legst.

Nachspüren, ändern und hinterfragen

Trägst du lieber den rechten Daumen oben, legst du nun den linken Daumen nach oben und faltest die restlichen Finger abwechselnd? Das anfängliche Umlegen der Finger in die ungewohnte Position gestaltet sich meist schon als extrem schwierig. Die neue Lage der Hände fühlt sich nicht so bequem an wie die erste, oder? Eventuell fühlt es sich „nicht richtig“ an.

Aber wer entscheidet denn, welches Händefalten richtig ist? Innerlich spürst du den Drang, die Hände wieder so zu falten, wie du es gewohnt bist. Alleine schon die Tatsache, dass simples Händefalten so unangenehm, schwierig und kompliziert sein kann, zeigt wie festgefahren wir Menschen auf einzelne Bewegungsmuster sind.

Das ist nur ein kleines Selbstexperiment, um den Sinn der Feldenkrais-Methode vereinfacht zu erklären. Und so funktioniert es dann auch in der Praxis: Über das Spüren lässt sich die Wirkung dieser Methode leichter verstehen, statt Theorie auswendig zu lernen.

Eingefahrene Bewegungsmuster schränken ein. Sobald diese Muster nicht mehr funktionieren, ist der Körper damit überfordert, eine geschmeidige Lösung für die Alternativbewegung zu finden. Dies gilt es aufzulösen und dem Körper mehrere Alternativen für ein und dieselbe Bewegung zu bieten.

Feldenkrais-Methode

Und was hat das jetzt mit Reiten zu tun?

Als Reiter bist du ebenso deiner und vor allem noch der Schiefe deines Pferdes (eben auch einem eingefahrenem Bewegungsmuster) ausgeliefert. Du hast sicherlich eine Schulter, die mehr zwickt, eine Zügelhand, die härter einwirkt, du hast ein Bein, das etwas mehr klemmt und sich verkürzt als das andere, oder eine Hüftseite, die schiebt, anstatt weich zu schwingen. Stimmt’s?

Einer hält den Kopf immer schief, während der andere einknickt in der Hüfte. Der Galopp fällt dem einem schwer, der andere hat Angst vor dem Aussitzen im Trab. So sind wir alle nicht perfekt, haben unsere Probleme und das ist auch okay so. Es ist nicht schlimm, Sitzfehler zu haben, es ist nur wichtig, sich diese als Reiter bewusst zu machen. Es ist wichtig, es zu spüren.

Da kann sich dein Reitlehrer noch so oft in die Mitte der Halle stellen und sagen: „Linker Absatz tief! Linkes Bein lang!“, wenn du als Reiter kein Gefühl für dieses lange linke Bein hast. Denn so wirst du es auch nicht korrekt umsetzen können und dich beim Versuch letztendlich noch mehr verspannen.

Als Reiter müssen wir unser Körpergefühl schulen, um die Reiterhilfen korrekt umsetzen zu können. Als Reiter musst du wissen, welche Intensität mit welchem Druck zusammen hängt und auch ein bisschen, welche Muskeln sich mit welcher Aktion zusammenziehen oder dehnen. Du musst wissen, ob du denn wirklich beide Sitzbeinhöcker belastet oder ob du doch zu einer Seite rutschst.

Somit gibst du deinem Pferd eine Chance mehr, dich als Reiter zu verstehen. Über verschiedenste Bilder kannst du zum Beispiel einen lockeren mitschwingenden Sitz verinnerlichen. Während individuelle Ideen, immer abgestimmt auf dich selbst, dich dabei unterstützen, deinen Körpers flexibel zu halten.

Dein Pferd und du, ihr seid jeden Tag anders, psychisch wie physisch. Es ist wichtig, darauf eingehen zu können. Dabei helfen ein verbessertes Körpergefühl, Körperwahrnehmung und Bewegungsalternativen enorm.

Den eigenen Körper beobachten, lernen, in sich hinein zu spüren

Der Versuch, seinen Körper bewusst wahrzunehmen beginnt schon mit dem „Beobachten“. Beobachte dich selbst, wann du was tust – vielleicht ja sogar jetzt, während du diesen Text liest. Spannst du dich in bestimmten Situationen an und wenn ja, in welchen körperlichen Bereichen? Was folgt auf die Anspannung?

Wenn du auf deinem Pferd sitzt, wie reitest du an, wie schwingst du im Schritt mit? Wie verhält sich dein Körper im Trab, ist es einfach im Takt weich leicht zu traben, was machen deine Beine? Wie verhält es sich im Galopp? Welche Muskelketten spürst du besonders? Und was passiert mit deinen Schultern in Lektionen?

Beginne, deinen Körper feiner wahrzunehmen und Bewegungen sensibler auszuführen. Beobachte dich auch in anderen Situationen in deinem Leben, nicht nur auf deinem Pferd. Wie sitzt du vor dem PC, wie stehst du? Wenn du sitzt, welches Bein schlägst du über? Wenn du stehst, welches Bein ist dein Standbein?

Das erscheint anfangs etwas mühselig, ist aber wichtig, denn nur “wenn du weißt, was du tust, kannst du tun, was du willst“ (Zitat Moshé Feldenkrais). Dieser Satz ist ausschlaggebend für die Feldenkrais- Methode. Wenn wir nicht wissen WAS wir genau machen, können wir diese Bewegung weder beurteilen noch ändern. Deshalb ist das Hineinspüren in den eigenen Körper sehr wichtig. Du wirst feststellen, dass du alleine durch das Beobachten viel mehr Körpergefühl entwickelst.

Feldenkrais-Methode

Die heutige Reiterei oder: „Reitest du schon oder schaust du noch schön aus?“

Reiten hat mittlerweile nicht nur etwas mit Pferden und Reiten zu tun. Es geht nicht mehr nur um das Reiten, es geht um die Abstammung des eigenen Pferdes, es geht um Schabracken und Bandagen, es geht um Fotoshootings und Trends – es geht letztendlich sehr viel um die Angst, nicht gut auszusehen.

Und das wird bei Feldenkrais völlig außer Acht gelassen! Es geht NIE um das Aussehen, um das Richtige, um das Korrekte oder gar um Anstrengung. Feldenkrais möchte Leichtigkeit ins Leben bringen, möchte Menschen kreativ in ihren Bewegungen halten und flexibel im Kopf.

Dein Zirkel wird ein Ei? Dein Pferd spielt Sternengucker? Du wirst auch lernen, die Anspannung diesbezüglich auflösen zu können. Denn dann kannst du dich auf die Funktion konzentrieren, auf deine Hilfengebung, auf die Biomechanik des Pferdes, auf das „wann-wirke-ich-wie-ein“ und das „was-passiert-wenn“.

Du kannst dich erst dann darauf konzentrieren, warum der Zirkel ein Ei wird, wenn du erstmal akzeptierst, dass der Zirkel ein Ei ist. Den vierbeinigen Sternengucker mit den Zügeln herunter zu drücken bringt nur kurz ein vermeintlich gutes Bild nach außen. Eine nicht oberflächliche Lösungsidee kommt oft erst dann, wenn man sich nicht mehr verkrampft darauf konzentriert und wenn man den Blick einmal von dem einen Eierzirkel oder dem einen Sternengucker nimmt. Wenn man sich nicht nur auf dieses eine Problem konzentriert und festklemmt, bleibt der Kopf flexibel und kreativ für Lösungen.

Fehler sind und bleiben zum Lernen da – Applaus für einen Fehler!

Sich immer wieder seine Fehler bewusst zu machen, Fehler auch mal bewusst durchzuführen ist wichtig. Dadurch erkennst du Zusammenhänge und Reaktionen deines Pferdes und deines Körpers, deinem Gangbild und bist bereit, etwas zu ändern. Nur so bleibst du kreativ!

Das Problem nicht stur lösen zu wollen, wo es entsteht, sondern sich kreativ zu hinterfragen was braucht es, was kann ich ausprobieren. So wird der Reiterfehler klar und erst dann kannst du dir Alternativen einfallen lassen.

Man muss testen können, was wann Sinn ergibt, zum Beispiel, in welcher Gangart löse ich mein Pferd am besten? Um Ausprobieren zu können, muss man erst verschiedene Möglichkeiten zum Ausprobieren haben. Das heißt selbstverständlich nicht, dass du dich jetzt auf den Pferderücken schwingst und krawallmäßig am Zügel rupfst und mit den Beinen klopfst.
Kreativität mit dem Pferd ist nicht groß und sensationell oder extrem und mächtig. Kleine Veränderungen bringen neues Körpergefühl und neue Einwirkungsmöglichkeiten.

Beginne selbst, ganz individuell für dich und dein Pferd Kreativität ins Training mit einzubauen. Versuche Kleinigkeiten wahrzunehmen, versuche Kleinigkeiten zu ändern. Sei ganz bewusst mit Körper und Kopf dabei, um festzustellen, wie dein Pferd darauf reagiert. Dann kannst du beginnen auszusortieren und die effektivste Strategie zu wiederholen.

Trau dich!

Der Versuch, das Reiten nicht mehr form-, sondern funktionsabhängig zu machen und Kreativität ins Training mit aufzunehmen, beginnt mit der Tatsache, sich zu trauen. Das muss nicht gleich ein Showdown in der Reithalle mit 20 weiteren Reitern werden. Es ist schon vollkommen in Ordnung, wenn du dich vor dir selbst traut, beispielsweise mal die Zügel im Trab anfänglich länger zu lassen.

Dein Pferd vielleicht sogar am hingegebenen Zügel vorwärts zu galoppieren, ohne Bewertung in die Kopf-Hals-Haltung deines Pferdes und ohne Angst, jemand könnte das sehen. Dein Pferd oder die jetzige Trainingssituation einfach mal so zu lassen, wie sie ist. Immer mit der Konzentration darauf, was passiert jetzt, wie reagiert mein Pferd, wenn ich agiere, wie reagiert mein Körper, wenn mein Pferd agiert.

Der Versuch, den Oberkörper etwas mehr nach vorne oder nach hinten zu nehmen als üblich wäre eine Möglichkeit des Ausprobierens. Was empfindest du dabei als angenehm? Und wie schätzt du dein Pferd dabei ein? Tut es ihm gut? Wichtig ist, immer festzustellen, wie wirkt was auf dein Pferd und auf deine Reiterei. Es reichen oft feinste Nuancen an Bewegungsänderungen, auf die dein Pferd eingehen kann. Und genau das ist Reiten – eine feine Hilfengebung, Reiter und Pferd in Harmonie und in Kommunikation.

Feldenkrais-Methode

Pferde behandeln – es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten

…und Feldenkrais gehört auch dazu! Auch das Pferd ohne Sattel im Rücken kann von Feldenkrais- Lektionen profitieren. Die Feldenkrais-Behandlung am Pferd hat den gleichen Ansatz wie oben schon erwähnt. Es geht nicht darum, zu renken oder Reflexe zu nutzen. Pferde werden passiv oder aktiv bewegt, auch dies geschieht wieder sehr langsam und klein, um das Nervensystem direkt anzusprechen.

Es wird nie in den Schmerz gearbeitet, die Lektionen halten sich alle in den natürlichen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes auf. In vielen Lektionen wird die Durchblutung des Pferdes angeregt, Zellen arbeiten, verschiedene Hautschichten können sich regenerieren, Muskeln können sich lösen und Körperpartien werden in das Bewusstsein des Pferdes gerufen, welche irgendwann mal ausgeblendet wurden.

Die Behandlung am Pferd ohne aktive Bewegung, also bei der das Pferd bzw. verschiedene Körperpartien bewegt werden, bringt hektischen Pferden Ruhe und Entspannung. Diese Pferde beginnen „in sich hinein zu hören“. Träge und müde Pferde werden aufmerksam und auch achtsam und „warten auf die nächste Berührung“. Sogenannte pelzige oder hysterische Pferde und Pferde, die kein Vertrauen in den Menschen fassen können, lernen mit der Feldenkrais-Methode, dass ihnen Gutes getan werden kann ohne sich in die Enge getrieben zu fühlen.

Auch Pferde mit Berührungsproblemen oder aus schlechter Haltung sowie Pferde im Aufbautraining nach Verletzungen jeglicher Art können von der Feldenkrais-Behandlung profitieren. Es wird vertrauensvoll mit dem Körper des Pferdes umgegangen. Wichtig hierbei ist zu verstehen, dass es nicht um „Handauflegen“ geht. Es geht auch nicht um sichtbar große Bewegungen, extreme Muskeldehnungen oder schnelle Aktionen.

Die Behandlung findet natürlich über Berührung statt, was aber nicht bedeutet, dass du lediglich deine Hand auf eine Körperregion des Pferdes legen musst, während du dich mit deiner Reitfreundin über den neuesten Klatsch unterhältst. Reiter und Pferd müssen sich auch hierbei konzentrieren. Eine Berührung ohne im Kopf dabei zu sein ist keine echte Berührung.

Das Pferd beobachten, lernen, in das Pferd hinein zu spüren

Beginne ruhig einmal damit, dein Pferd mit den flachen Händen abzustreichen. Dies ist eine einfache Übung, die Konzentration deines Pferdes zu gewinnen. Langsam, langsam und nochmal langsam müssen diese Berührungen stattfinden! Berühre es überall (ich gehe davon aus, dass du die Stellen, an denen es sich nicht gerne berühren lässt, kennst und dementsprechend handelst).

Berühre es mit langsamen, ruhigen und gleichmäßigen Bewegungen in Fellwuchsrichtung. Beobachte dabei dein Pferd ganz genau: Genießt es die Berührung oder spannt es die Muskulatur darunter an? Weicht es weg, entlastet es ein Bein? Fängt es an zu dösen, wird es aufmerksam? Beginne alles, was dein Pferd während den Berührungen ist, tut und ausstrahlt, wahrzunehmen. Beginne nicht, es zu werten, beginne nicht diese oder jene Reaktion zu erwarten.

Fällt Dir das schwer, stell dir vor, du berührst ein dir fremdes Pferd und möchtest es kennenlernen. Ebenfalls kannst du dir vorstellen, du möchtest dein Pferd „mit den Händen sehen“. Dazu kannst du dir innerlich Fragen stellen, wie sich dieser Muskel anfühlt, wie sich dieser Knochen anfühlt, die Struktur des Fells, usw.

Lass dein Pferd „erzählen“, gib ihm Raum, sich zu entfalten, beginne, in dein Pferd hinein zu spüren. Pferde sind so hochsensible Tiere, wie oft missachten wir das? Wie oft klatschen wir mit der Hand auf den Po mit einem kräftigen „geh rum“, wie oft wird der Sattel oder die Abschwitzdecke runtergerupft, weil es schnell gehen muss?

Das ist uns allen schon passiert, da kann sich jeder an seine eigene Nase fassen. Und das wird uns auch weiterhin immer wieder passieren, weil wir leider immer wieder Zeitdruck oder ähnlichem ausgesetzt sind. Und genau deshalb ist es umso wichtiger, den Pferden, wenn wir Zeit haben, zu zeigen, dass wir wissen, wie fein sie sind. Dass wir ihnen Gutes tun wollen, dass wir sie wahrnehmen in ihrer Gänze, dass wir sie individuell respektieren und sie uns vertrauen können.

Feldenkrais-Methode

Feldenkrais – eine Einstellung

Feldenkrais ist nicht nur eine Methode, Feldenkrais ist eine Einstellung. Feldenkrais begleitet mich persönlich nicht nur im Beruf, sondern auch bei der Arbeit mit meinem Privatpferd. Ich kann die Vorhandbelastung meines Pferdes reduzieren und kann somit seine Gebäudefehler im Vorhandbereich positiv beeinflussen. Reitergefühl und meine eigene Körperwahrnehmung haben sich ebenfalls verbessert. Auch im Alltag ertappe ich mich oft bei einseitigen Bewegungen und gewinne durch meine Feldenkrais-Ausbildung immer mehr Bewegungsalternativen und halte dadurch meinen Körper flexibel und stabil.

Um Erfolg zu erzielen, muss man die Komfortzone verlassen. Jede Entwicklung ist ein Prozess und genauso ist es mit Lektionen dieser Methode auch. Es ist wichtig, dran zu bleiben, sich anzuhalten, denn irgendwann wird das Schwere leicht. Wir leben in einer verkrampften, wertenden Welt, Bewusstsein und Wahrnehmung des eigenen Körpers oder anderer kommt leider viel zu kurz. Nimm dir Zeit, dich selbst zu spüren. Nimm dir Zeit, andere Menschen oder Tiere zu spüren. Nimm dir Zeit, dich selbst und dein Pferd zu sehen.

Mehr über die Gastautorin Eva Leykauf
Ich bin 1990 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Nürnberg geboren, schon ab dem 5. Lebensjahr packte mich das Pferdefieber. Nach dem Abitur absolvierte ich ein freiwilliges soziales Jahr in einer Einrichtung für therapeutisches Reiten – heute bin ich dort für die Therapiepferde verantwortlich. Nebenher habe ich eine Ausbildung zum Feldenkrais- und Pferde-Pracititoner gemacht und befinde mich momentan in der Ausbildung zur Reittherapeutin. Zudem arbeite ich als mobile Reitlehrerin und hier ist mein Steckenpferd v.a. die Sitzschulung. Dabei beziehe ich Biomechanik und Anatomie mit ein und lege Wert auf reelle Gymnastizierung und einen fairen Umgang.

PS: Folge Eva auf Facebook und erfahre so mehr über die Feldenkrais-Methode oder kontaktiere sie für eine private Reitstunde.

Robina und Quinta
©Photography-sh Sylvia Hengelein

 

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