Anzeige

In den Herbst- und Wintermonaten erkranken viele Pferde an Mauke. Leider wissen nur wenige Besitzer, wie sie ihr Pferd richtig bei Mauke behandeln sollen, was die Mauke oftmals noch verschlimmert und zu großen Schmerzen beim Pferd führt. Aus diesem Grund habe ich mich mit Mauke-Experte und Dipl. Biologe Alfred Berger unterhalten und erkläre Dir in diesem Beitrag nicht nur, wie die Mauke entsteht, sondern gebe Dir auch wertvolle Tipps zur richtigen Behandlung von Mauke!

Mauke behandeln: Mit diesen Tipps geht es Deinem Pferd bald besser!
– Interview mit Mauke-Experte und Dipl. Biologe Alfred Berger

Mauke ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedoch oftmals falsch behandelt wird. Ich habe mich daher mit Mauke-Experte Alfred Berger unterhalten, um die größten Fehler in der Behandlung von Mauke in diesem Beitrag aufzuklären. Alfred Berger ist Dipl. Biologe und hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Mauke, ihrer Ausbreitung und der richtigen Behandlung beschäftigt. Heutzutage ist er als Produktentwickler bei Speed tätig und hat unter anderem das Mauke-Mittel BacControl entwickelt. Zudem beschäftigt er sich ständig mit alternativen Behandlungsmethoden und verfolgt das Ziel, Tiere zu stärken und zu unterstützen ohne sie dabei mit den Nebenwirkungen der Medikamente unnötig zu belasten.

Was ist Mauke und wie Du sie erkennen kannst

Letztendlich ist Mauke eine Art Sammelbegriff für entzündliche Hautirritationen an den Fesselbeugen des Pferdes, die jeweils unterschiedliche Ursachen haben können. Ähnlich wie das Sommerekzem kann Mauke schnell chronisch werden und liegt oftmals einem schwachen Immunsystem zugrunde. Du erkennst Mauke im frühen Stadium zunächst an den Rötungen der Haut rund um die Fesselbeuge und daran, dass das Fell an den betroffenen Stellen immer mehr zurückgeht. Am besten solltest Du diesen Bereich bei Deinem Pferd deshalb regelmäßig überprüfen, um die Mauke rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Drei Arten von Mauke und ihr Verlauf

Es wird zwischen drei Arten von Mauke unterschieden: der ekzematösen Mauke (Eccema squamosum bzw. madidans), der verrukösen Mauke (Dermatitis verrucosa) und einer Brandmauke (Dermatitis gangraenosa). Aufgrund der Anschwellungen und Verdickung der Haut führt die Mauke bei Nichtbehandlung zu Bewegungseinschränkung der Gelenke und Lahmheit beim Pferd. Im schlimmsten Fall kann die Mauke zu einer chronischen Erkrankung führen und sogar eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen, die sich auf den gesamten Körper ausbreitet und fürs Pferd tödlich enden kann.

Alfred Berger erklärt den typischen Verlauf der ekzematösen Mauke wie folgt:

“Bei der ekzematösen Mauke treten zuerst entzündliche Rötung mit schmerzhaften Anschwellungen der Haut auf. Nach einigen Tagen geht es in ein nässendes Stadium über, wobei Bläschen zwischen den Haaren auftreten können. Diese platzen dann und entleeren sich, wodurch ein nässendes Ekzem entsteht. Die austretende Flüssigkeit kann die Haare miteinander verkleben und im weiteren Verlauf einen fauligen Charakter annehmen. Die erheblich geschwollene Haut kann Querfalten mit Einrissen zeigen und durch Eintrocknen des Exsudats bilden sich Krusten. Je nach Grad der Hautentzündung und nach Anzahl der betroffenen Gliedmaßen können die Pferde lahmen oder einen gespannten Gang zeigen.”

Mauke Behandlung
Fortgeschrittene Mauke-Erkrankung ©Speed

Die häufigsten Auslöser der Mauke-Erkrankung

Äußere Faktoren

Da Mauke größtenteils in den Wintermonaten und vermehrt bei Offenstall-Pferden auftritt, wird vermutet, dass sowohl Kälte als auch die Einwirkung von Feuchtigkeit für die Entstehung der Mauke verantwortlich ist. Des Weiteren treibt Schmutz die Verbreitung von Mauke voran, weshalb auch oftmals von „Schmutzmauke“ die Rede ist. Aber auch eine zu große Reinlichkeit und häufiges Waschen des Fells sowie die Behandlung mit diversen Pflegeprodukten können die Haut reizen und eine solche Hautirritation auslösen. Es gibt demnach mehrere äußere Faktoren, die Mauke beim Pferd auslösen können, wobei die vermehrt auftretende hohe Feuchtigkeit ab Herbst und im Winter, aber auch im Frühjahr wohl ausschlaggebend ist.

So erklärt es Alfred Berger:

“Schlamm, Sand, Schmutz usw. oder auch Milben greifen die Haut an und schwächen deren Widerstandsfähigkeit. Sie wird dadurch angreifbar für bakterielle Infektionen oder auch Schimmelkeimen. Ein geschwächtes allgemeines Immunsystem kann dann noch erschwerend oder gar auslösend Wegbereiter für die Hautirritationen sein.”

Schwaches Immunsystem

Wie es Alfred Berger bereits betont, können aber auch Pferde von Mauke betroffen sein, die keinen feuchten oder matschigen Böden ausgesetzt sind. Hier ist oftmals ein schwaches Immunsystem Auslöser der Hautirritation, die durch äußere Umstände verschlimmert werden kann. Gründe können Mangel an wichtigen Mineralien wie zum Beispiel Zink oder eine falsche Fütterung sein. Häufig wird Mauke außerdem auf Nierenprobleme zurückgeführt. Nicht zu unterschätzen ist zudem der Faktor Stress. Pferde, die Stress ausgesetzt sind, sind ebenfalls häufiger von Mauke betroffen.

Hier ist es natürlich wichtig, das Immunsystem des Pferdes zu stärken und je nach eigentlicher Ursache für einen besseren Mineralhaushalt und eine bessere Nierenleistung zu sorgen sowie Stress zu vermeiden. Denn äußere Behandlungsmethoden können die Symptome der Mauke nur mindern, bekämpfen innere Ursachen auf Dauer allerdings nicht!

Hinweis: Die folgenden Zeilen gehen nur auf äußere Faktoren und entsprechend äußere Behandlungsmethoden ein. Falls Du Dir nicht sicher bist, ob Dein Pferd aufgrund äußerer Umstände oder innerer Probleme an Mauke leidet, lasse am besten ein Blutbild vom Tierarzt machen, um Klarheit zu schaffen und die Mauke richtig behandeln zu können!

Lesetipp: Hier kannst Du mehr über innere Auslöser lesen und wie Du sie am besten behandelst!

Häufig betroffene Pferderassen

Am häufigsten betroffen sind Pferde mit langem Behang wie zum Beispiel Tinker, Friesen oder auch Shire Horses. Das liegt daran, dass der typisch lange Behang nur langsam trocknet und die Feuchtigkeit somit länger an der Haut bleibt und so schneller zur Hautirritation führt, als bei Pferden mit gewöhnlichem oder kaum vorhandenen Behang.

Tipps zur richtigen Behandlung:
So weißt Du, wie Du Dein Pferd bei Mauke behandeln musst!

Darauf solltest Du bei der Behandlung achten

Halte die betroffenen Stellen trocken!

Sobald Du die ersten Anzeichen von Mauke bei Deinem Pferd erkennst, solltest Dein Pferd nicht mehr aufs matschige Paddock oder die feuchte Koppel stellen, denn das A und O bei der Behandlung von Mauke ist, die betroffenen Stellen so trocken wie möglich zu halten! Dazu gehört auch, den Stall und das Einstreu trocken und staubfrei zu halten und gegebenenfalls mehrmals täglich zu misten.

Behandle die Stellen mit hilfreichen Mitteln

Mittlerweile gibt es einige Mittel auf dem Markt, die bei der Behandlung von Mauke helfen und die Erkrankung eindämmen. Am besten bewährt hat sich BacControl von der Marke Speed, da dieses Mittel probiotische Bakterien enthält. Diese Bakterien haben einen hohen Feuchtigkeitsbedarf und ernähren sich von Schmutz, was die betroffenen Stellen trocken und sauber zugleich hält. Zudem ist BacControl eine milde Alternative zu anderen Mitteln, die oftmals viel zu aggressiv wirken und die Mauke eher verschlimmern, als sie zu bekämpfen.

So beschreibt Alfred Berger die Wirkung der probiotischen Bakterien von BacControl:

“Die sogenannte probiotische Reinigung mittels BacControl stellt eine einfache und gleichzeitig sehr effektive Alternative in der Begegnung von Mauke dar. Die probiotische Reinigung durch einfaches Aufsprühen sorgt dafür, dass die Beine mit gutartigen probiotischen Bakterien besiedelt werden, die einen starken Feuchtigkeitsbedarf haben und somit die Beine rasch abtrocknen und auch trocken bleiben lassen. Damit kann man nachhaltig den Faktor Feuchte kontrollieren, also das Bein trockener halten.

Außerdem verbessern die probiotischen Bakterien die Hygienebedingungen auf der Haut. Denn die probiotischen Bakterien ernähren sich vom Schmutz, wodurch die Risikofaktoren Schmutz und Feuchtigkeit stark abnehmen. Die hohe Anzahl an probiotischen Bakterien in BacControl von Speed bildet eine stabile und gesunde bakteriologische Mikroflora auf den behandelten Körperstellen, wodurch der Erfolg begründet wird.”

Ebenfalls praktisch ist die Sprühfunktion der Flasche, wodurch Du BacControl ganz einfach auf die betroffenen Stellen Deines Pferdes sprühen kannst und weitere, für Dein Pferd unangenehme und teilweise schmerzhafte Berührungen wie zum Beispiel durch das Eincremen mit Salben vermeidest. Du solltest das Mittel zweimal täglich, am besten einmal morgens und einmal abends anwenden. Dabei kannst Du nach rund sieben Tagen Behandlung durch BacControl bereits eine klare Besserung der entzündeten Hautstellen sehen.

Lesetipp: Auch die Zeitschrift Mein Pferd hat BacControl getestet und mit dem Mein Pferd Gütesiegel ausgezeichnet. Hier kannst Du den kompletten Testbericht lesen!

Wasche die Stellen und entferne Krusten vorsichtig

Was diesen Punkt betrifft, gehen die Meinungen stark auseinander. Während die einen plädieren, die betroffenen Stellen regelmäßig zu waschen und die durch die Mauke entstandenen Krusten zu entfernen, rät Alfred Berger dazu, diese Krusten nicht abzumachen. Zum einen ist diese Prozedur für das Pferd sehr schmerzhaft und zum anderen dient die Kruste wie eine Art Schutz der darunter liegenden Haut, wie Alfred Berger erklärt:

„Die Kruste ist sogar ein Schutz und die Erneuerung der Haut ist darunter möglich. Lediglich wenn es extrem große Krusten sind, die die Bewegung einschränken und aufreißen, würde ich empfehlen diese zu waschen und vorsichtig zu entfernen.“

Solltest Du Dich für eine Behandlung durch BacControl entscheiden, ist es auch gar nicht notwendig, diese Krusten zu entfernen. Denn die probiotischen Bakterien sind in der Lage die Infektions- und Wundkeime unter der Kruste zu verdrängen. So kann sich die Haut unter der Kruste langsam neu bilden und wird nicht durch das ständige Waschen und Abreißen der Krusten irritiert.

Falls Du Dein Pferd nicht mit BacControl behandeln solltest, rät ein Großteil der Tierärzte dazu die betroffenen Stellen regelmäßig, am besten täglich, zu säubern und so möglichen Dreck, der die Mauke verschlimmern kann, zu entfernen. Dafür solltest Du aber nur milde Shampoos oder Waschlotionen nutzen, die den PH-Wert der Haut nicht zerstören. Zudem wird in diesem Fall geraten, die Krusten aufzuweichen und vorsichtig zu entfernen. Dabei musst Du aber wirklich vorsichtig sein!

Denn solltest Du die Krusten mit Gewalt abreißen, führt das nicht nur zu Blutungen und Schmerzen bei Deinem Pferd, sondern vergrößert auch die Wunden. So schaffst Du nur neue Eintrittsmöglichkeiten für die Erreger und verschlimmerst die Mauke mit größter Wahrscheinlichkeit nur! Sollten die Krusten nicht leicht abgehen, kannst Du diese zunächst auch mit Fettsalbe einweichen lassen.

Nachdem Du die Stellen gewaschen und die Krusten entfernt hast, solltest Du sie nochmals mit klarem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen – sei aber auch hier vorsichtig und besonders sanft beim Abtrocknen!

Achtung: Sollten sich rotbraune, eher dünne Krusten an den Stellen gebildet haben, entferne diese auf keinen Fall, denn das ist gesunder Wundschorf!

Nutze natürliche Kräuter und Pflanzenöle

Du kannst die betroffenen Stellen zudem mit entzündungshemmenden Kräutern wie Salbei, Thymian oder Kamille behandeln. Gieße die Kräuter dafür mit heißem oder kochendem Wasser auf, lass diesen Aufguss dann abkühlen und nutze ihn bei Deinem Waschvorgang. Ebenfalls hilfreich sind Pflanzenöle wie Jojoba- oder Mandelöl mit denen Du die Haut ringsherum pflegen kannst, damit sie geschmeidig und intakt bleibt.

Achtung: Falls Du Dein Pferd mit BacControl behandelst, solltest Du keine Kräuter und Pflanzenöle verwenden, die eine desinfizierende Wirkung haben, da diese die BacControl Bakterien hemmen und ihre Wirkung auflösen können. Das gilt natürlich auch für andere desinfizierende Mittel!

Schere das Fell in der Fesselbeuge

Ein weiterer Tipp ist, die Haare der Fesselbeuge einfach weg zu scheren. Das erleichtert Dir die Behandlung der Mauke und Mittel wie BacControl kommen so besser an die entzündete Haut ran. Außerdem nimmst Du den Bakterien so einen Teil ihres Nährbodens weg.

Mauke behandeln: Das sind die größten Fehler, die Du unbedingt vermeiden solltest!

Die größten Fehler bei der Behandlung von Mauke

Leider behandeln viele Besitzer ihre Pferde falsch und sorgen zu einer weiteren Ausbreitung und Verschlimmerung der Mauke. Damit Du diese Fehler vermeidest und Dein Pferd schnell gesund wird, liste ich sie Dir hier einmal auf:

Aggressive Desinfektionsmaßnahmen

Der größte und weitverbreiteste Fehler ist die Behandlung mit desinfizierenden Reinigungsmitteln und Salben oder aggressiven Seifen, die den PH-Wert der Haut durcheinander bringen und diese unnötig reizen. Oftmals werden dazu Jodseifen oder zinkoxidhaltige Salben verwendet. Der Grund für solche Behandlungsmethoden ist der Wunsch, die Bakterien abzutöten und eine weitere Ausbreitung der Mauke zu stoppen. Allerdings sind solche Desinfektionsmaßnahmen oftmals schmerzhaft fürs Pferd und sehr langwierig. Außerdem können Pferde kaum keimfrei gehalten werden und eine neue Infektion kommt so schneller als gedacht!

Verwendung luftdichter Cremes

Ebenfalls häufig verbreitet ist die Verwendung von luftdichten Cremes wie zum Beispiel Melkfett und diverse Babycremes. Diese Cremes werden von vielen Pferdebesitzern nach der Reinigung zur Genüge auf die betroffenen Stellen geschmiert und sollen die Haut geschmeidig halten. Allerdings ist diese Behandlungsmethode eher kontraproduktiv, wie Alfred Berger verrät:

“Wer damit hantiert, damit die Haut geschmeidig bleibt, arbeitet absolut kontraproduktiv, denn damit schafft man das beste Milieu für Bakterien aller Art. Diese Cremes verschließen luftdicht und darunter vermehren sich Bakterien munter weiter.”

Merke Dir also:
– nutze keine aggressiven Seifen, die den PH-Wert der Haut zerstören
– verwende keine desinfizierenden Reinigungsmitteln und Salben
– verzichte auf luftdichte Cremes wie Melkfett oder Babycremes

Mauke behandeln ist kein Hexenwerk!

Die meisten Pferde erkranken an Mauke sobald der Herbst eintritt. Kontrolliere Dein Pferd in den Wintermonaten regelmäßig an den Fesselbeugen, um eine Erkrankung an Mauke rechtzeitig zu erkennen. Achte bei der Behandlung darauf, die betroffenen Stellen trocken und sauber zu halten, und verwende wirksame Mittel gegen Mauke. Besonders empfehlenswert ist das Mittel BacControl von der Marke Speed.

Solltest Du dieses Mittel nicht verwenden, wasche die Stellen sanft und entferne Verkrustungen vorsichtig. Zudem kannst Du auch entzündungshemmenden Kräuter wie Salbei, Thymian oder Kamille verwenden, oder Pflanzenöle wie Jojoba- oder Mandelöl.

Auf jeden Fall vermeiden solltest Du aggressive Seifen, desinfizierende Reinigungsmittel und Salben sowie luftdichte Cremes wie Melkfett oder Babycremes. Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, verschwindet die Mauke und Deinem Pferd geht es bald besser!

Lesetipp: Weitere Infos über die Mauke kannst Du auch in diesem Beitrag lesen!

* An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Speed, für die Möglichkeit, dieses Interview zu führen und für die Unterstützung dieses Beitrages.

Titelbild: www.depositphotos.com – virgonira

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Dann melde dich jetzt für den Kultreiter Newsletter an und erhalte die neuesten Beiträge, besten Tipps und persönliche Infos per E-Mail! ♥

4 Kommentare

  1. Endlich mal ein Artikel, der die Mauke-Erkrankung wirklich umfassend zusammenfasst. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung, wie Mauke zu behandeln ist. Dazu gehört, nicht gleich die Chemiekeule auszupacken, sondern die Mauke mittels Pflanzenölen und Kräutern sanft zu behandeln. Vielen Dank dafür.

    • Danke Philipp,

      freut mich, dass Dir der Beitrag zusagt! :)

      Mauke ist ein wirklich leidiges Thema und wir viel zu oft viel zu aggressiv behandelt…

      Alles Liebe,

      Line / Kultreiter

  2. Finde es sehr wichtig dass hier auf das Immunsystem eingegangen wird, da Mauke meist von innen kommt und nicht von außen. Die meisten Menschen denken Mauke sollte man nur äußerlich behandeln und verschwenden keinen Gedanken daran sie auch innerlich zu behandeln. Habe schon sehr viele Pferde mit Behang im Matsch stehen sehen, diese hatten aber komischer Weise keine Mauke. Deshalb immer das Immunsystem stärken und die Leber entgiften, wenn das Pferd von Mauke betroffen ist. Ich habe die besten Erfahrungen bei meinem Friesen mit Kräuterkuren für Leber und Immunsystem gemacht zusätzlich habe ich Aloe Vera Seife und Propolis äußerlich angewendet. Da mein Friese weder im Matsch noch in einer nicht gut gemisteten Box steht kann es nicht dadurch entstanden sein.

    LG Anne

  3. Hallo,
    schöner Artikel, was meiner Ansicht nach aber fehlt, ist ein deutlicher Hinweis auf vorhandene Stoffwechselprobleme, die besonders bei dafür empfänglichen Pferderassen wie Friesen, Tinkern, Kaltblütern und sonstigen leichtfuttrigen Rassen, aber auch bei Pferden, die in sich einer stoffwechselbedingten Unstabilität befinden, auftreten.
    Ausgelöst werden diese Probleme in der Regel durch zu viel und zu mastiges Futter, zu viel Zucker im Futter – Müslis!!!, Karotten, Brot etc.pp.
    Wenn diese Pferde aufgrund anderer Probleme, häufig EMS, dann auf Diät gesetzt werden, verschwindet die Mauke häufig auch Behandlung und auch Matschepampe kann ihnen dann nichts mehr anhaben.
    Bei Mauke immer zuerst nach vorhandenen Stoffwechselproblemem suchen – Anzeichen: angelaufene Beine, „pralles“ Aussehen, Kotwasser, Juckreiz, Übergewicht, dazu mangelnde Bewegung.
    Viele Grüße
    Sabine

Hinterlasse eine Antwort