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Wusstest Du, dass es in der Tiermedizin heutzutage eine große Auswahl an alternativen Behandlungsmethoden fernab der klassischen Schulmedizin gibt?

Nicht selten leiden Pferde unter einem geschwächten Immunsystem, erkranken häufig oder brauchen lange, um sich von einer Erkrankung zu erholen. Hier können alternative Behandlungsmethoden helfen, denn anders als die Schulmedizin verfolgen sie einen ganzheitlichen Behandlungsansatz und unterstützen das Immunsystem Deines Pferdes.

Welche alternativen Behandlungsmethoden es gibt und wie speziell die biologische Tiermedizin helfen kann, sowohl akute Symptome zu behandeln als auch das Immunsystem Deines Pferdes auf Dauer zu stärken, erfährst Du in diesem Interview mit Tierärztin Tina Wassing!

Tina ist studierte Veterinärmedizinerin und führt seit 2000 ihre eigene Tierarztpraxis mit Schwerpunkt Biologische Tiermedizin. Sie hält regelmäßig Fortbildungsreferate auf verschiedenen Fachtagungen und hat bereits diverse Artikel in tierärztlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

In diesem Interview erzählt sie, wie sie die Biologische Tiermedizin in ihrem Praxisalltag einsetzt und erklärt, warum biologische Arzneimittel auch für Dein Pferd eine gute Behandlungsalternative darstellen.

Alternativen Behandlungsmethoden fernab der klassischen Schulmedizin

Warum ein starkes Immunsystem und ein ganzheitlicher Behandlungsweg so wichtig sind!

Der ganzheitliche Behandlungsweg

Wer kennt das nicht: Das Pferd ist ständig krank, der Tierarzt mittlerweile Dauergast im Stall und die hohen Tierarztrechnungen leider Alltag. Nicht gerade wenige Pferde leiden unter einem schwachen Immunsystem und sind deshalb anfälliger für Krankheiten, die im schlimmsten Fall sogar chronisch werden können.

Der einzige Ausweg ist meistens eine Behandlung mit zum Beispiel Antibiotika, Schmerzmitteln und anderen, in der klassischen Schulmedizin oft eingesetzten Arzneimitteln. Häufig werden vorrangig und über einen langen Zeitraum die Symptome, nicht aber die eigentliche Ursache behandelt.

Dabei ist es viel sinnvoller, sich das gesamte Pferd anzuschauen und es ganzheitlich zu behandeln, oder wie es Tina Wassing schildert:

“Bei jeder Erkrankung sollte ein ganzheitlicher Behandlungsweg angestrebt werden, der neben den Möglichkeiten der Schulmedizin auch die alternativen Behandlungsmöglichkeiten ausschöpfen sollte.”

Dazu gehört auch, das Immunsystem Deines Pferdes zu stärken und wieder intakt zu bekommen. So können körpereigene Abwehrmechanismen bei Deinem Pferd unterstützt und die Heilung gefördert werden. Denn schwere oder länger andauernde Erkrankungen belasten den Gesamtorganismus Deines Pferdes und führen dazu, dass es schneller zu einer erneuten Erkrankung kommt.

So wichtig ist ein gesundes Immunsystem für Dein Pferd!

Viele unterschätzen, wie wichtig ein starkes Immunsystem ist und wie sehr es letztendlich die Gesundheit des Pferdes beeinflusst. Ein intaktes Immunsystem Deines hilft bei der Bekämpfung von Bakterien und Viren. Du kannst vielen Erkrankung Deines Pferdes vorbeugen, indem Du sein Immunsystem stärkst!

Sollte Dein Pferd also häufig krank sein oder sich nur sehr langsam von Krankheiten erholen, könnte es an einemchwachen Immunsystem leiden. Andersrum schwächt eine schwere Erkrankung das Immunsystem Deines Pferdes..

So funktioniert das Immunsystem

Du kannst Dir das Immunsystem wie ein biologisches Abwehrsystem vorstellen, das aus drei Schutzwällen besteht: Der erste Wall wird dabei von anatomischen Barrieren gebildet, und zwar von der Haut, der Schleimhaut und den Nasenhaaren sowie Flimmerepithelen in den Atemwegen oder der Magensäure im Verdauungstrakt Deines Pferdes.

Diese Vorkehrungen sollen ein erstes Eindringen von Bakterien und Viren, aber auch von Staub oder Pilzen vermeiden.

Der nächste Wall wird von der natürlichen Abwehr gebildet, die Eindringlinge erkennt und von Fresszellen beseitigen lässt. Erst dann kommt die sogenannte intelligente Abwehr ins Spiel: In diesem Stadium beginnt der Organismus Deines Pferdes mithilfe von B-Lymphozyten, auch B-Zellen genannt, eigene Antikörper zu bilden und aktiv gegen Eindringlinge zu kämpfen.

Ob das Immunsystem Deines Pferdes intakt ist, kannst Du laut Tina zum Beispiel auch mithilfe eines Blutbildes feststellen lassen. Denn “diese Fresszellen zeigen auch im Blutbild die Belastung des Immunsystems an: das weiße Blutbild zeigt eine Erhöhung der Monozyten und der neutrophilen Granulozyten.”

Diese Faktoren beeinflussen das Immunsystem Deines Pferdes

Artgerechte Haltung

Ob das Immunsystem Deines Pferdes stark oder schwach ist, hängt auch von äußeren Umständen ab. Hier spielt vor allem die Haltung Deines Pferde eine wichtige Rolle: Bekommt Dein Pferd qualitativ hochwertiges Futter? Steht es auf staubfreiem Untergrund? Bekommt es genügend Bewegung und hat es immer frisches Wasser zur Verfügung?

Eine artgerechte Haltung und die entsprechend richtige Fütterung sind also das A und O für ein intaktes Immunsystem!

Tina beschreibt es so:

“Bereits beim ersten Schutzwall zeigt sich, weswegen die Haltung und die Fütterung so entscheidenden Einfluss auf das Immunsystem haben: Ständige Staub- und Pilzsporenbelastung in der Atemluft führen zu einer Überlastung der anatomischen Barrieren und die Erreger können leichter in den Organismus eindringen.”

Stress

Dazu kommt aber ein weiterer, oftmals unterschätzen Faktor: Stress. Ein Pferd, das viel oder womöglich sogar dauerhaft Stress hat, leidet oftmals unter einem schwachen Immunsystem. Häufige Transporte oder Umstellungen, keine Harmonie in der Herde oder der falsche Stallnachbar, all das kann bei Deinem Pferd Stress auslösen und sein Immunsystem schwächen. Anhaltender Stress kann sogar dazu führen, dass Dein Pferd vermehrt körpereigenes Kortison bildet.

Und das hat ziemlich gravierende Folgen, wie Tina erklärt:

“Anhaltender Stress durch Transport oder Haltung führt zu einer erhöhten Bildung von körpereigenem Kortison. Mit den gleichen Folgen als wenn Kortison über einen längeren Zeitraum zur Therapie eingesetzt werden würde: die Fresszellen sind weniger aktiv, der Aufbau und die Aktivität der lymphatischen Organe werden reduziert, das Immunsystem wird kalt gestellt.”

Diese Krankheiten beim Pferd können auch auf ein schwaches Immunsystem zurückgeführt werden

Wie auch beim Menschen, lassen sich einige Erkrankungen beim Pferd auf ein schwaches Immunsystem zurückführen. Besonders Hauterkrankungen wie Sommerekzeme und Hautpilze, aber auch die im Herbst und Winter häufig auftretende Mauke sind oftmals mit einem anfälligen Immunsystem verbunden. Sehr häufig lassen sich zudem Infektionskrankheiten der Atemwege wie zum Beispiel Bronchitis auf ein geschwächtes Immunsystem zurückführen. Gleiches gilt für Bindehautentzündungen und Durchfallerkrankungen.

Lesetipp: Mehr übers Sommerekzem kannst Du hier erfahren!

Ein schwaches Immunsystem kann bei Deinem Pferd aber auch dazu führen, dass sich Verletzungen schneller entzünden und Phlegmone (Einschüsse) zum Beispiel schneller entstehen.

Immer häufiger leiden Pferde zudem unter Allergien wie zum Beispiel gegen Pollen oder Milben oder sogar gegen bestimmte Futtermittel. Eine Allergie ist eine Art übersteigerte Reaktion des Immunsystems, bei der die Abwehrzellen zu stark auf körperfremde Stoffe reagieren.

Im schlimmsten Fall kann sich das Immunsystem sogar gegen körpereigene Strukturen richten und es kommt zu einer Autoimmunerkrankung.

“Diese wird mit einem überforderten Immunsystem in Zusammenhang gebracht, da das Immunsystem in letzterem Fall nicht mehr in der Lage ist, zwischen eigen und fremd zu unterscheiden.”, erklärt Tina.

So kannst Du das Immunsystem Deines Pferdes auf natürliche Weise stärken

Es gibt ein paar Möglichkeiten, wie Du das Immunsystem Deines Pferdes zusätzlich stärken kannst – vorausgesetzt natürlich, dass Dein Pferd artgerecht gehalten und mit gutem Futter versorgt wird und kaum Stress ausgesetzt ist!

Öle zum Futter zugeben

Besonders Leinöl* kann das Immunsystem Deines Pferdes dank seiner Omega-3-Fettsäuren positiv beeinflussen. Diese Fettsäuren wirken entzündungshemmend auf den Gelenkstoffwechsel, die Atemwege und die Haut Deines Pferdes. Ähnlich gut wirkt Schwarzkümmelöl*, das die körpereigene Abwehr Deines Pferdes im Bereich der Haut, der Lunge und des Darms unterstützen kann. Zudem sorgen die Omega-6-Fettsäuren im Schwarzkümmelöl für einen besseren Stoffwechsel.

Hinweis: Öl an sich ist kein natürliches Futtermittel, daher sollte es nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Achte zudem darauf, dass Du nur kaltgepresstes Öl kaufst und dieses stets kühl und trocken lagern, damit es nicht ranzig wird. Wie immer kommt es hier auf die Menge und Qualität an!

Kräuter zufüttern

Früher waren Kräuter auf unseren Wiesen noch ausreichend zu finden und somit ein natürlicher Bestandteil im Pferdefutter. Heute sieht das allerdings anders aus, weshalb es Sinn macht, Kräuter zuzufütten. Gerade Heilkräuter enthalten wertvolle Pflanzenstoffe, die sich positiv auf den gesamten Organismus Deines Pferdes auswirken. Kräuter wie Bärlauch und Löwenzahn, aber auch Brennnessel, Hagebutte, Anis oder Fenchel verfügen über eine Vielzahl an natürlichen Inhaltsstoffen.

Futtertipp: Diese Kräutermischung von Natusat* hilft besonders gut, wenn Dein Pferd Atemwegsprobleme hat. Die Kräuter sind von guter Qualität und Du kannst sie einfach in kleinen Mengen unters Futter mischen.

Saft- und Zusatzfutter

Im Winter kannst Du das Immunsystem Deines Pferdes zudem stärken, indem Du zusätzlich Saftfutter wie zum Beispiel Äpfel, Karotten oder Rote Beete fütterst. Dadurch wird Dein Pferd mit Vitamin-A und Spurenelementen wie Zink, Eisen und Phosphor versorgt. Diese wirken sich positiv auf das Immunsystem, aber auch auf die Haut und die Schleimhäute Deines Pferdes aus. Während das in der Roten Beete enthaltenen Betanin die Zellen und Gefäße Deines Pferdes schützt.

Außerdem gibt es diverses Zusatzfutter auf dem Markt, das das Immunsystem Deines Pferdes mithilfe von bestimmten, zugeführten Mineralien und Spurenelementen stärken kann. Wichtige Spurenelementen sind zum Beispiel Zink, Kupfer, Selen und Mangan. Zur optimalen Verwertung braucht jedes Spurenelement allerdings ein Vitamin. Achte daher immer auf die Zusammensetzung des Futters!

Biologische Arzneimittel

Du kannst das Immunsystem aber auch mithilfe von biologischen Arzneimitteln stärken, wie zum Beispiel mit Engystol ad us. vet. Dieses Arzneimittel ist ein registriertes homöopathisches Mittel und wird aus drei Bestandteilen hergestellt: Schwalbenwurz, Schwalbenwurz in veraschter Form und Schwefel. Dank dieser Bestandteile kann Engystol ad us. vet. zum Beispiel Stress und Infektionskrankheiten vorbeugen.

Hinweis: Natürlich solltest Du jegliche Verabreichung von Arzneimitteln zuerst mit Deinem Tierarzt abklären!

Alternative Behandlungsmethoden im Unterschied zur Schulmedizin

Diese alternativen Behandlungsmethoden gibt es

Heutzutage gibt es tatsächlich eine Menge Alternativen zur klassischen Schulmedizin, auf die Du bei der Behandlung Deines Pferdes zurückgreifen kannst. Diese verfolgen größtenteils einen ganzheitlichen Ansatz und betrachten sowohl den psychischen als auch den körperlichen Zustand Deines Pferdes. Dadurch wird letztendlich auch das Immunsystem Deines Pferdes gestärkt und das Risiko erneuter Erkrankungen vermindert.

Übersicht alternativer Behandlungsmethoden:
– Naturheilkunde
– Biologische Tiermedizin
– Akupunktur
– Homöopathie
– Aromatherapie
– Neuraltherapie
– Bach-Blütentherapie

Dabei sind die Akupunktur und Homöopathie wohl am bekanntesten. Erstere gehört zur chinesischen Medizin und soll den gestörten Fluss der Lebensenergie regulieren. Dafür werden Akupunkturpunkte mithilfe von Nadeln oder Lasern stimuliert.

Die Homöopathie heilt nach dem Ähnlichkeitsprinzip und nutzt potenzierte Substanzen. Diese können bei einem gesunden Pferd ähnliche Krankheitssymptome erzeugen und sollen körpereigene Abwehrorganismen stimulieren. Neben der Einzelmittelhomöopathie gibt es die Komplexmittelhomöopathie, oder auch biologische Medizin, bei der verschiedene niedrig oder mittelhoch potenzierte Substanzen zu einem Mittel kombiniert werden.

Bei der Aromatherapie hingegen werden ätherische Öle genutzt, die das Wohlbefinden Deines Pferdes allgemein verbessern und gleichzeitig die Krankheit lindern sollen.

Während bei der Neuraltherapie ein sogenanntes Lokalanästhetikum in einen festgelegten Bereich angewendet wird, um zum Beispiel Störfelder zu behandeln.

Bei der Bach-Blütentherapie geht es darum, das seelische Ungleichgewicht wieder herzustellen, das als Ursache für körperliche Krankheiten angesehen wird. Bei dieser Behandlungsmethode werden Blüten und Pflanzenteile in Wasser gelegt oder gekocht. Anschließend wird das Wasser mit Alkohol versetzt, dann verdünnt und später als Blütenessenzen in Tröpfchenform verabreicht.

So funktioniert die biologische Tiermedizin

Besonders die biologische Tiermedizin versucht den Körper des Pferdes bei der Behandlung als Ganzes zu betrachten. Bei dieser Behandlungsart wird deshalb auch von einer Multicomponent-Multitarget Therapie gesprochen:

“Das heißt, dass die Arzneimittel aus mehreren effektiven Einzelsubstanzen (multicomponent) bestehen und gleichzeitig an zahlreichen Stellen des Körpers (multitarget) wirken, um die Ursachen einer Erkrankung nachhaltig anzugehen. ”, erklärt Tina.

Dabei bezieht sich die biologische Tiermedizin auf drei Wirkungsmechanismen: die Stärkung der Zell- und Organfunktion, die Immunmodulation (Beeinflussung des Immunsystems) sowie die Entgiftung und Ausleitung. Arzneimittel, die bei dieser Art von Behandlung zum Einsatz kommen, enthalten mehrere homöopathische Bestandteile. So können Arzneimittel ausgewählt werden, die speziell auf das Beschwerdebild Deines Pferdes angestimmt sind.

So kannst Du Dein Pferd mithilfe von alternativen Methoden behandeln!

Wie eine ganzheitliche Behandlung aussehen kann

Um Dein Pferd bestmöglich zu behandeln, solltest Du auf verschiedene Therapierichtungen zurückgreifen. Hier macht es Sinn, neben der klassischen Schulmedizin auch die biologische Tiermedizin mit einzubeziehen. Denn der Vorteil der biologischen Arzneimittel liegt darin, dass sie sehr verträglich sind und Du sie somit auch einsetzten kannst, wenn Dein Pferd mehr als eine Erkrankung gleichzeitig hat.

Auch Tina ist vom ganzheitlichen Behandlungsweg überzeugt und greift bei ihren Behandlungen jeweils auf die Schulmedizin und die biologische Tiermedizin zurück:

“Als Tierärztin steht mir in der Therapie die ganze Bandbreite der Medizin offen. Hochakute Zustände kann ich mit Antibiotika oder entzündungshemmenden Medikamenten behandeln. Dabei beschränke ich mich in der Therapie nicht nur auf diese Präparate, sondern beginne parallel zu der schulmedizinischen Therapie begleitend mit der biologischen Therapie. Diese Vorgehensweise hat sich in meiner Praxis als sehr erfolgreich erwiesen.”

Akute Symptome wie Lahmheiten, Verletzungen oder Entzündungen

Die Schulmedizin führt zwar oftmals zum schnellen Behandlungserfolg, lässt dabei aber wichtige Aspekte außer Acht. So können klassische Schmerz- und Entzündungsmittel eine Lahmheit zum Beispiel schnell mindern, tragen aber auch Nebenwirkungen mit sich und sollten daher nicht zu lange angewendet werden. Sie können zum Beispiel den Magen-Darmtrakt Deines Pferdes belasten und schädigen.

Sobald die Schmerzen der Lahmheit bei Deinem Pferd abklingen, kannst Du diese mittels biologischer Medikamente weiterbehandeln. Denn gerade wenn der Bewegungsparat Deines Pferdes betroffen ist, dauert die Heilung meistens länger und bedeutet für Dein Pferd wohlmöglich Boxenruhe. Um den Stoffwechsel in der Steh- und Antrainingsphase zu unterstützen, nutzt Tina zum Beispiel Physiotherapie, Magnet- oder Laserbehandlungen.

Chronische Erkrankungen

Gerade bei chronischen Erkrankungen gelangt die klassische Schulmedizin schnell an ihr Ende. Das Tolle an der biologischen Tiermedizin ist hier, dass biologische Arzneimittel auch als Dauertherapie eingesetzt werden können. Nebenwirkungen kommen hier kaum vor.

Gerade wenn Dein Pferd unter chronischen Atemwegserkrankungen leidet oder chronische Beschwerden am Bewegungsapparat hat, kann die biologische Tiermedizin mit ihren entsprechenden Arzneimitteln helfen. Denn bei solchen Erkrankungen reicht eine Behandlung der Symptome mit Schmerzmitteln oder Antibiotika meist nicht aus.

Für Tina kommt es hier aber auf noch viel mehr an:

“Gerade bei der Behandlung chronischer Geschehen ist das Zusammenspiel zwischen Besitzer und Tierarzt, Schmied und Stallbesitzer oft der Schlüssel zum Erfolg. Haltungsänderungen (nasses Heu, Späne, mehr Bewegung), Änderung des Beschlages und der gezielte Einsatz der passenden Medikamente erzielen eine deutliche Besserung des Befundes. Chronische Veränderungen lassen sich aber auch mit aller Mühe nicht immer gänzlich heilen, sondern benötigen dauerhaft besonderes Augenmerk.”

Warum eine Behandlung immer als ein ganzheitlicher Prozess angesehen werden solle!

Wenn Dein Pferd häufig erkrankt oder sich Verletzungen schnell entzünden, kann das daran liegen, dass sein Immunsystem geschwächt ist. Dies hat meistens folgende Ursachen: eine nicht artgerechte Haltung, eine schlechte Fütterung oder zu viel Stress.
Andersrum kann aber auch eine Krankheit oder eine Verletzung das Immunsystem Deines Pferdes schwächen und den Heilungsprozess verlangsamen sowie erneute Erkrankungen begünstigen. Deshalb ist es wichtig, dass Du das Immunsystem Deines Pferdes entsprechend unterstützt und Dein Pferd immer ganzheitlich betrachtest.

Selbst akute Erkrankungen wie Lahmheiten oder Verletzungen haben Auswirkungen auf den Gesamtorganismus Deines Pferdes und sollten deshalb nicht nur lokal behandelt werden. Statt Deinem Pferd über einen langen Zeitraum viele Medikamenten zu geben, kannst Du auf diverse, alternative Behandlungsmethoden wie zum Beispiel auf die biologischen Tiermedizin zurückgreifen.

Am besten ist es, wenn Du die notwendige schulmedizinische Therapie bei Deinem Pferd von Beginn an mit einer biologischen Therapie unterstützt. Gerade bei chronischen Erkrankungen, aber auch bei Allergien oder Stoffwechselerkrankungen können biologische Arzneimittel die Heilung Deines Pferdes unterstützen, ohne dass Du mit vielen Nebenwirkungen rechnen musst.

Zum Weiterlesen:
Weitere Infos übers Immunsystem samt einem Interview mit Kräuterexpertin Herdis Hiller findest Du hier. Während Du in diesem Interview mit Stefanie Weber mehr über Krankheitsdiagnostik und die individuelle Therapie erfährst. Und wenn Du Dich für die Traditionelle Chinesische Veterinär-Medizin interessierst, bekommst Du hier einen tollen Einblick!

* An dieser Stelle vielen Dank an Tina Wassing und vetepedia.de für das Interview und die Unterstützung des Beitrages.

Titelbild: www.depositphotos.com – HighwayStarz

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3 Kommentare

  1. Leider kann ich mit dem Artikel nicht konform gehen.

    für mich sind vor allem eher zwei dinge, die das immunsystem schwächen:

    – Öle kann ein pferd sehr schlecht verstoffwechseln. oft wird der fehler gemacht, dass wir vom menschen auf das pferd schließen.
    – karotten und äpfel, etc. – besitzer geben kiloweise karotten und äpfel – diese sind jedoch extrem süß, sprich zucker, was für das pferd, wieder je nach rasse, extrem schlecht sein können. ein apfel oder eine karotte – für ein stoffwechselgesundes pferd – ok (für einen isländer zb. ev. schon wieder zu viel – zu viel karotten bringen die rosse durcheinander – begünstigen das klima wür endogene parasisten, etc.) gerade im verdauungstrackt befinden sich 70 % des immunsystems, was durch solch eine fütterung negativ beeinflußt wird. die meisten vitamine wie zb. vitamin c produziert das pferd selber. alle anderne stoffe, die das pferd benötigt, befindet sich im gras bzw. heu – voraussgesetzt beste qualität.

    ist die haltung und die pferdeadäquate versorgung gesichert sind dies die dinge auf die wir sehen müssen. zusatzmittel sind meist mit irgendwelchen stoffen vermengt, die dem pferd nicht gut tun und dies wirkt wieder kontraproduktiv für den 4beiner ist. es ist ein ewiges thema – leute füttern und halten ihr pferd quasi krank. nicht umsonst haben wir diese so viel vorkommenden zivilisationskrankheiten (diabetis, etc). wir müssen uns wieder zur natur des pferdes zurückbesinnen und die gesunde reitweise praktizieren. so bleibt unser toller 4beiner mit einer hohen wahrscheinlichkeit psychisch und physisch gesund.

    • Hi Christoph,

      danke für Deinen Kommentar und die Hinweise!

      Ob Pferde Öle verdauen können oder nicht, wird tatsächlich viel diskutiert. Die einen sagen, Öle sind schädlich fürs Pferd eben weil es keine Gallenblase besitzt und dementsprechend keine Fette verdauen könne. Das stimmt allerdings nicht ganz, denn die Leber des Pferdes sowie der Magen und die Bauchspeicheldrüse übernehmen hier beim Pferd die Funktion. So gibt die Leber zum Beispiel kontinuierlich Gallensäure in den Darm ab und letztendlich werden Öle beim Pferd bereits im Dünndarm fast vollständig verdaut.

      Wie immer kommt es hier aber natürlich auf die Qualität der Öle und die eigentliche Menge an! Wichtig ist, nur kaltgepresstes und natürlich nicht zu viel Öl zu füttern.

      Was die Fütterung von Karotten und Möhren angeht, gilt natürlich ebenfalls: Zu viel ist selten gut!

      Was das Vitamin C angeht, stimmt es zwar, dass Pferde Vitamin C in der Regel im Körper selbst herstellen, allerdings kann die Zufütterung dennoch in bestimmten Situationen sinnvoll sein z.B. wenn das Pferd Stress hat, krank ist oder viel leisten muss und die Eigensynthese daher nicht ausreicht.

      Prinzipiell hast Du aber Recht: Wichtig ist qualitatives Heu und Gras und am besten ist es, so wenig „einzugreifen“ wie möglich. Dennoch macht es in manchen Situationen Sinn, das Pferd mit Zugaben zu unterstützen.

      Ich hoffe, die Antworten haben ein wenig geholfen!

      Alles Liebe,

      Line / Kultreiter

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