Mythos Pferdeflüsterer: Warum Pferdeflüstern kein Wunder ist!

Mythos Pferdeflüsterer: Warum Pferdeflüstern kein Wunder ist!

Pferdeflüsterer

Viele sind noch immer erstaunt, wie einfach manche Pferdetrainer oder Ausbilder im Natural Horsemanship mit ihren Pferden umgehen und wie fein sie mit ihnen kommunizieren können. Oftmals werden Pferdemenschen, die scheinbar unsichtbar mit Pferden kommunizieren, ganz romantisch als Pferdeflüsterer bezeichnet, und um ihr Können bestaunt und beneidet. In diesem Beitrag räume ich mit dem Mythos Pferdeflüsterei auf und erkläre, warum keine große Kunst hinter dem Können eines Pferdeflüsterers steckt und wie auch Du ganz leicht zum „Pferdeflüsterer“ wirst.

Mythos Pferdeflüsterer: Warum Pferdeflüstern kein Wunder ist!

Oder: wie auch Du zum „Pferdeflüsterer“ wirst!

Mythos Pferdeflüsterer

Für viele ist es ein Wunder, wenn Pferde ohne sichtbare Befehle, Hilfsmittel und ohne jeglichen Druck das machen, was Pferdetrainer von ihnen wollen. Da dreht sich ein Pferd im Round-Pen auf einmal nach links, ohne das großartig etwas gemacht wurde, oder folgt dem Menschen auf Schritt und Tritt, ohne das ein Strick es führt. Dabei ist all dies gar kein Wunder und Pferdeflüsterer sind ganz gewöhnliche Menschen – mit einem Unterschied: sie achten auf die Körpersprache der Pferde und, noch viel mehr, auf ihr eigenes Verhalten.

Die Ignoranz der Menschen

Deshalb macht es mich fast schon traurig, dass so eine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd wie ein Wunder betrachtet wird, denn es verrät nur, wie ignorant viele Menschen doch immer noch sind, wie wenig sie sich eigentlich mit Pferden beschäftigen, mit ihrem Wesen und ihrer Art, und auch, wie wenig sich viele Menschen über ihr eigenes Auftreten und Verhalten bewusst sind. Das gilt nicht nur für Reiter und Pferdebesitzer, sondern auch für viele Hundebesitzer, die genauso wenig auf die Körpersprache ihrer Tiere eingehen.

Aufklärung & Wissen

Damit das nicht mehr so ist, werde ich nun mit den 3 größten Mythen aufräumen, und erklären, was es mit der Pferdeflüsterei auf sich hat. Denn nur Aufklärung und das Vermitteln von Wissen können helfen, dass mehr und mehr Menschen auf die Körpersprache ihrer Tiere achten, ihr eigenes Verhalten anpassen, und so bald auch fein und leicht mit ihren Pferden kommunizieren.

Die 3 größten Mythen der Pferdeflüsterei

Mythos 1: Unsichtbare Kommunikation

Pferdeflüsterer scheinen unsichtbar mit Pferden zu kommunizieren, scheinen ihnen unsichtbar zu vermitteln, dass sie nun nach links gehen oder ihnen folgen sollen. Doch das stimmt nicht! Auch die Kommunikation zwischen sogenannten Pferdeflüsterern und ihren Pferden ist nicht unsichtbar, oder findet gar auf einer höheren Ebene statt. Das Problem ist nur:

Viele sehen es schlichtweg nicht!

Menschen, die sich nicht genug mit Pferden und ihrem Wesen beschäftigen, sehen nicht, was sich zwischen einem Pferdeflüsterer und den Pferden abspielt. Sie verstehen die Körpersprache der Pferde nicht und können nicht erkennen, wie Pferdeflüsterer eben diese nutzen, um mit Pferden zu kommunizieren.

Feine Signale

Ein Pferdekenner hingehen, sieht, wie ein Pferdeflüsterer mit Pferden kommuniziert, sieht in jeder kleinsten Bewegung ein Signal, ein Zeichen, das dem Pferd gegeben wird, genauso wie auch in jeder „Nicht-Bewegung“ Kommunikation steckt. Die Kommunikation zwischen Pferdeflüsterern und ihren Pferden ist also nicht unsichtbar, sie ist nur für den Laien nicht zu sehen!

Mythos 2: Keine Hilfsmittel

Und genau hier komme ich zum nächsten Mythos: ein Pferdeflüsterer nutz für die scheinbar unsichtbare Kommunikation mit Pferden natürlich auch keine Hilfsmittel. Doch auch das stimmt so nicht! Ein Pferdeflüsterer nutz in seinem Umgang mit Pferden sehr wohl Hilfsmittel, nur sind es nicht solche, die sich die Meisten unter dem Begriff Hilfsmittel vorstellen. Es ist ein ganz natürliches Hilfsmittel:

Der Körper ist das Hilfsmittel!

Pferdeflüsterer nutzen ihre Körper als Hilfsmittel, um Signale zu geben und mit Pferden zu kommunizieren. Dabei spielt vor allem die Körperhaltung eine Rolle und die Blickrichtung der Augen. Sie nutzen die gleiche Körpersprache, die viele Säugetiere nutzen, und können so relativ einfach Pferden zu verstehen geben, was sie von ihnen wollen.

Körpersprache

Mit ihrer Körpersprache können Pferdeflüsterer Pferden zeigen, ob sie rückwärts gehen oder sich drehen sollen. So können sie z.B. mit einer aufrechten und frontalen Haltung, hoher Körperanspannung und einem Blick auf den Kopf der Pferde gerichtet, Pferde von sich wegschicken. Während lockere Schultern, ein gesengter Blick und das Wegdrehen von Pferden dafür sorgen, dass sie ihnen folgen.

Lesetipp: Mehr über die Körpersprache der Pferde kannst Du in diesem Beitrag lesen!

Mythos 3: Kein Druck

Viele glauben zudem, dass Pferdeflüsterer völlig druckfrei mit Pferden arbeiten. Auch das ist ein Mythos und stimmt nicht! Doch auch hier liegt es an der unterschiedlichen Auffassung von Druck: Druck wird für viele mit körperlichem Druck gleichgesetzt und bei dieser Art wird Druck z.B. durch ein Ziehen am Strick oder auch durchaus Mal mit einem Peitschenschlag ausgeübt. Doch bei Pferdeflüsterern ist das anders:

Der Druck ist psychisch!

Auch Pferdeflüsterer üben in ihrer Kommunikation Druck auf Pferde aus, indem sie ihnen Situationen unbequem machen oder gar drohen. Auch hierfür nutzen Pferdeflüsterer ihre Körpersprache als Hilfs- und Druckmittel. Um Druck auszuüben, spannen Pferdeflüsterer z.B. wie oben geschildert ihren Körper an, starren den Pferden in die Augen, und gehen frontal auf Pferde zu. So fühlen sich diese bedroht und eingeengt, wollen weg und weichen entsprechend aus.

Wie ein Raub- und Fluchttier

Pferdeflüsterer wissen also, wie unterschiedlich Tiere kommunizieren und können sich sowohl wie ein angreifendes Raubtier, als auch wie ein friedliches Fluchttier verhalten. Dadurch können sie Druck ausüben, aber auch Sicherheit vermitteln, Druck wegnehmen, das Pferd so loben und Vertrauen gewinnen.

Lesetipp: Hier steht alles über das Fluchttier Pferd!

Wie Du zum “Pferdeflüsterer” wirst

Körpersprache lernen

Da das Pferdeflüstern also kein Wunder ist, kannst auch Du mit der Zeit ganz einfach ein Pferdeflüsterer werden! Denn wie bereits geschrieben, haben Pferdeflüsterer keine besonderen Fähigkeiten: sie haben schlichtweg die Körpersprache der Pferde gelernt, und passen ihr Verhalten danach an.

Bücher lesen

Deshalb musst Du, um ebenfalls ein Pferdeflüsterer zu werden, natürlich auch die Körpersprache der Pferde lernen. Es gibt einige gute Bücher, wie z.B. “Die Sprache der Pferde*” von Monty Roberts oder “Mit Pferden tanzen“ von Klaus Ferdinand Hempfling, die Dir die Körpersprache und das Wesen der Pferde verständlich näher bringen.

Pferde beobachten

Dazu gehört auch, dass Du Dein Pferd, aber auch alle anderen Pferde so oft wie möglich ganz in Ruhe beobachtest. Lerne das Gelesene in Realität zu erkennen, und lerne vor allem noch mehr dazu. Beobachte Pferdeherden auf der Weide, oder auch nur zwei Pferde beim Spielen auf dem Paddock. Schau Dir ihre Körpersprache und Signale ganz genau an: wie liegen die Ohren, wohin ist der Kopf und der gesamte Körper gerichtet, und wie sehr sind die Muskeln angespannt?

Reaktionen einschätzen

Beschäftige Dich näher mit Deinem eigenen Pferd und schaue, wie es sich Dir gegenüber verhält und wie es auf Dich und Dein Verhalten reagiert: legt es die Ohren drohend an und will seine Ruhe haben, wenn Du näher kommst, oder richtet es die Ohren neugierig nach vorne und freut sich, dass Du da bist? Mit all diesen kleinen Signalen will Dir Dein Pferd etwas sagen und Du musst lernen, auf sie zu achten und sie zu verstehen!

Stets auf Dich selbst achten

Konzentrier Dich aber nicht nur auf Dein Pferd, sondern auch auf Dich und Dein eigenes Verhalten. Sei Dir immer bewusst über Deine eigene Körperhaltung und welche Signale Du durch diese Deinem Pferd sendest. Nur wenn Du Dir selbst und Deiner eigenen Körpersprache immer bewusst bist, kannst Du dank ihr auch mit Deinem Pferd kommunizieren.

Lesetipp: Hier nochmals der Beitrag mit Tipps, wie Du Dich in der Gegenwart eines Pferdes am besten verhältst!

Erfahrung sammeln

Ein Pferdeflüsterer wird man allerdings nicht von nun auf gleich. Habe Geduld und sammele so viel Erfahrung wie möglich: mache Bodenarbeit mit Deinem Pferd, arbeite mit ihm im Round-Pen, und achte auch beim Longieren, beim Spazieren-Gehen, und beim Reiten stets auf seine Körpersprache.

Lesetipp: In diesem Beitrag erkläre ich, welche Eigenschaften bei der Arbeit mit Pferden am wichtigsten sind!

Von anderen lernen

Tausche Dich mit anderen Reitern und Pferdebesitzern aus, oder nehme sogar an Seminaren teil. Es gibt sehr viele Kurse über die Körpersprache der Pferde, zum Umgang und Arbeiten mit Pferden und zum Thema Horsemanship an sich. Es gibt sicherlich auch Seminare in Deiner Nähe und bei vielen kannst Du sogar Dein eigenes Pferd mitnehmen. Bilde Dich also stets weiter und lerne nie aus!

Fazit:

Pferdeflüsterei ist ein Mythos und hinter der scheinbar unsichtbaren Kommunikation steckt kein Wunder. Pferdeflüsterer sind ganz normale Menschen, die sich sehr gut mit der Körpersprache der Pferde auskennen und ihren eigenen Körper nutzen, um mit Pferden zu kommunizieren.

Selbst mich beobachten viele Leute immer erstaunt, weil Pferde bei mir auf einmal zu ruhigen Tieren werden und sich scheinbar unsichtbar von mir führen lassen. Dabei bin auch ich ein ganz normaler Mensch und nenne mich deshalb auch nicht einen Pferdeflüsterer. Ich habe mich lediglich sehr mit der Körpersprache der Pferde und der Tiere im Allgemeinen beschäftig, und weiß, wie ich mich im Umgang mit ihnen verhalten muss.

Und auch Du kannst zu einem “Pferdeflüsterer” werden, indem Du Dich intensiv mit der Körpersprache der Pferde, ihren Reaktionen und Deinem eigenen Verhalten beschäftigst, viel Erfahrung sammelst sowie Bücher liest und Seminare besuchst!

Was denkst Du über Pferdeflüsterer und darüber, dass ihre Arbeit oftmals mit Wundern gleichgesetzt wird? Kommunizierst Du ebenfalls über Deine Körpersprache mit Pferden?

Bild: www.depositphotos.com – Olenka

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5 Kommentare

  1. Ich kann dem ganzen Pferde-/Hundeflüstererhype leider überhaupt nichts abgewinnen und kann daher auch nicht nachvollziehen warum so viele Menschen diesen selbsternannten „Experten“ Woche für Woche wie gebannt jedes Wort vom Bildschirm ablesen.
    Ich finde es sehr schön, dass Du in Deinem Beitrag das Thema „Druck“ aufgegriffen hast. Zum Leidwesen der Tiere ist es so, dass diese „Tierflüsterer“ überwiegend mit aversiven Methoden arbeiten die von vielen unwissenden Zuschauern unglücklicherweise nicht als solche erkannt werden. Nur weil man sein Tier nicht offensichtlich verprügelt, misshandelt oder quält, bedeutet es nicht, dass man gewaltfrei kommuniziert.
    Was mir ebenfalls aufstößt, ist die Undurchsichtigkeit der „flüsterischen“ Ausbildungsmethoden. Im Prinzip ist es doch wie in der Pizzeria: in dem Lokal wo ich nicht in die Küche blicken kann, ist meistens irgend etwas faul. D.h. der gut ausgebildete Trainer der nichts zu verbergen hat, kann seine Ausbildungsmethoden nachvollziehbar offen legen ohne Rückschläge zu befürchten. Und genau bei diesem Experten möchte ich trainieren und nicht bei jemandem der dinge behauptet die er mir nicht schlüssig (und belegbar!!) erklären kann.

    • Hallo liebe Sarah,

      danke Dir für diesen ehrlichen Kommentar und Deine Sichtweise zu dem Thema!

      Als ich mit 12 das erste Mal von Monty Roberts gehört habe, war ich zunächst auch total begeistert und konnte nicht glauben, was ich da sah und las. Ich habe seine Bücher daraufhin verschlungen, viel anderes gelesen und mich von da an ganz intensiv mit dem Wesen Pferd und seiner Körpersprache auseinander gesetzt. Und mir war ganz schnell klar, dass das alles kein Wunder ist, sondern eben ein „Eingehen“ auf das Pferd, und dass das jeder könnte, wenn er sich nur endlich damit beschäftigen würde. Zum Glück war das ganz zu Anfang meiner Reiterei, und ich konnte dieses Wissen gleich anwenden und erweitern. Und genau wie Du schreibst, bin ich auch kein Fan von diesem ganzen Hype drumherum. Es ist eben kein Wunder und keine Kunst!

      Auch was den Aspekt des Drucks angeht, finde ich es wichtig aufzuklären. Wie Du schreibst, gibt es durchaus Trainer, die es mit diesem psychischen Druck übertreiben, was ihre Kommunikation mit dem Pferd auch nicht ganz gewaltfrei macht. Es ist eben eine andere Form der Gewalt, und für die Meisten nicht erkennbar.

      Und auch hier muss ich Dir wieder Recht geben: es gibt viele Pferdetrainer, die ihre Methoden nicht ganzheitlich erklären können, oder immer das Gleiche sagen, selbst in unterschiedlichen Situationen. Doch hier liegt das Problem auch bei den Besitzern: die Meisten haben schlichtweg keine Ahnung, und die Erklärungen, die sie hören, hören sich schon perfekt genug an, und sind, mal wieder, wie ein Wunder. Für mich sollte ein Trainer ebenfalls genau erklären können, auch beim dritten Mal nachfragen, was und vor allem warum er etwas gerade macht. Und das mit Ruhe und Geduld, und ohne Fachgesimpel. Oftmals widersprechen sich Trainer, oder erklären, wie etwas sein sollte, machen es dann aber selbst nicht so. Das ist schade!

      Aber nur indem darüber gesprochen wird, und indem Menschen offener werden, sich weiterbilden und ihre Ignoranz ablegen, können Menschen und Tiere etwas friedlicher und einfacher mit einander kommunizieren und auch leben. Wie vielen Hundebesitzern ist nicht einmal bewusst, dass ein Hund erstmal lernen muss, dass unser Lächeln, und unser freundliches, direktes in die Augen gucken und aufeinander zugehen, keine Drohgebärde, kein „Zähne-Zeigen“, und keine aggressive Warnung, wenn nicht gar ein Angriff ist? Und wie viele Pferdebesitzer müssen lernen zu verstehen, dass ihr Pferd ihnen erst recht nicht hinterhergehen wird, wenn sie sich ihm frontal gegenüber stellen, am Strick ziehen, wie eine Furie in die Augen ihres Pferdes starren, den ganzen Körper aufgrund der nervigen Situation anspannen, sich aufbäumen und groß machen?

      …Danke nochmals liebe Sarah! Alles Liebe,

      line / Kultreiter

    • So, nachdem Line Ihrer wirklich tollen Artikel nochmal erklärt hat, bleibt für mich nur noch die Frage an Dich Sarah, wo Du folgenden Satz her nimmst: „Zum Leidwesen der Tiere ist es so, dass diese “Tierflüsterer” überwiegend mit aversiven Methoden arbeiten …“? Mit Pferden kenne ich mich ja nun nicht so aus (fand es aber toll zu lesen, dass das gar nicht so viel anders als mit den Hunden ist), aber die artgerechte Kommunikation unter Caniden findet ausschließlich mit Druck statt. ‚Druck‘ nicht als das, was wir im allgemeinen als Gewalt betrachten (Hauen, Treten, Brüllen, …), sondern als richtungsbestimmenden Körpereinsatz – als begrenzend in körperlicher und geistiger Hinsicht. So kommunizieren Hunde (und auch Pferde, wie ich jetzt weiss). Um es anders zu sagen, ist ‚Gewaltfreiheit‘ nicht das Credo der Tierkommunikation, sondern die Kunst sich körperlich mitzuteilen. Entscheidend ist hierbei das Maß, also für das Tier verstehbar zu sein, und die Beobachtungsgabe, wann die gewünschte Verhaltensänderung oder das gewünschte Verhalten eingetreten ist. Es geht hier tatsächlich (im Gegensatz zur Konditionierung) um Kommunikation, um Austausch und um Verstehen. Ergo: um soziales Lernen! Mit Gewalt hat das nicht die Bohne was zu tun!!

  2. […] Ein Pferd, das sich bei dir wohl fühlt, wird sehr viel für dich tun. Es ist ein Pferd von dem du auch fordern kannst, mit dem du durch dick und dünn gehen kannst. Es wird dir viel dafür zurückgeben, dass du dich darum bemühst sein Flüstern zu hören. Kein Pferd ist von Natur aus ein Problempferd und wenn es eines geworden ist, muss es keines bleiben. Pferde reagieren als Fluchttiere immer aus dem Moment heraus. Sie nehmen die Stimmungen und die Energie wahr um sie herum und agieren dann spontan. Das ist tief in ihnen verankert. Hätten sie diese Reflexe nicht, hätten sie in der Wildniss früher nicht überlebt. Kultreiter hat das HIER zusammengefasst. […]

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