Diese Woche verraten die Mädels vom Onlinemagazin Horse Diaries, wie sie zusammen gefunden haben, wer welche Talente mitbringt und sich beim Magazin um was kümmert, und warum Hamburg die perfekte Stadt für Pferdefreunde ist!

Auf Horse Diaries geht es um die verschiedensten Themen, die einen Reiter im Leben beschäftigen: von Reittipps, über schöne Urlaubstrips bis hin zu leckeren Rezepten für Pferdeleckerlies! Genau wie auf Kultreiter wird Reiten als ein Lifestyle betrachtet, weshalb ich die Beiträge auf Horse Diaries auch so gerne lese. Einer meiner Lieblings-Artikel handelt davon, wie sehr ein Pferd das eigene Leben einnehmen kann und sollte.

Du kannst den Mädels von Horse Diaries natürlich auch auf Facebook und Instagram folgen – und jetzt viel Spaß beim Interview!

Kultreiter Interview Reihe Teil 10: Horse Diaries

Wie sich die Mädels hinter dem Onlinemagazin gefunden haben und warum Hamburg die perfekte Pferdestadt ist!

1. Wie kamt ihr auf die Idee, Horse Diaries zu gründen?

Die Idee entstand aus einer Laune heraus im letzten Sommer. Was erst nur eine Spinnerei und eher ironisch als Antwort auf die vielen Facebook Fanseiten gemeint war, entwickelte sich dann zu einem Konzept, von dem wir alle überzeugt waren, dass es bei den Lesern ankommen könnte. Ein bisschen sachlicher Kontent, persönliche Erfahrungsberichte, ab und an etwas ironischer Humor, vier Pferdetagebücher und viele, viele schöne Bilder, dass ist das was wir selbst auch gern lesen. Und dann haben wir einfach mal beschlossen: „Komm, wir machen das jetzt.“

2. Woher kennt Ihr Euch? Wie habt Ihr zusammen gefunden?

Wir kennen uns alle seit Jahren über das Internet. Das klingt freakig, aber vor über 10 Jahren haben wir uns im dem ein oder anderen internetaffinen Reiter sicherlich bekannten Reitforum kennengelernt. Vor ein paar Jahren haben wir uns dann in einem privaten Forum zurückgezogen und uns dort weiter über die Pferde, das Reiten und allerhand privates ausgetauscht.

Mittlerweile kennen wir uns auch alle privat, stehen teilweise im gleichen Stall, fahren gemeinsam in den Urlaub, stehen uns mit Rat und Tat in allen Belangen rund ums Pferd gegenseitig zur Seite und feiern im Sommer sogar zusammen eine Hochzeit. Im Zeitalter von WhatsApp gab es dann irgendwann eine Gruppe, in der wir teilweise über 500 Nachrichten am Tag hin und her schicken. In dieser Gruppe wurde dann horsediaries.de geboren.

3. Wen wollt Ihr mit Horse Diaries erreichen und was wollt Ihr mit dem Blog bewirken?

Unsere Intention ist es, mit unserem Konzept Gleichgesinnte anzusprechen und eine Art Plattform zu schaffen, auf der ein Austausch über das Leben rund um das Pferd stattfinden kann. Durch unsere Erfahrungsberichte, versuchen wir unseren Lesern verschiedene Sichtweisen näher zu bringen und auch einen Einblick in unsere Leben mit den Pferden zu gewähren. Entgegengesetzt der landläufigen Meinung Pferdemädchen haben ausschließlich Pferde im Kopf haben wir ab und an auch mal Artikel zum Thema Lifestyle, Kochen oder DIYs. Diese Bereiche würden wir aber gern noch etwas ausbauen.

4. Welche Talente bringt jeder von Euch mit und wie vereint Ihr diese im Blog?

Ursprünglich sollten alle 10 Redaktionsmitglieder auch als aktive Autoren fungieren. Wir haben aber dann recht bald festgestellt, dass nicht allen das Schreiben so liegt und auch mal etwas schwerer von der Feder geht oder einfach die passenden Ideen fehlen. Es gibt aber rund um den Blog genug andere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel das Korrekturlesen, das Pflegen der Seite, die Koordination der Veröffentlichungen, der Aufbau eines Bildarchivs.

So haben wir quasi unsere eigenen Lektoren, Redaktionsleitung, Fotografen und Webdesigner. Jeder übernimmt das, was er gut kann und an dem er am meisten Spaß hat. Besonders stolz sind wir auch auf unsere 4 Fotografen die immer wieder tolle Bilder zu unseren Artikeln beisteuern können. Ein bisschen dünn besetzt sind wir noch auf dem Themengebiet Lifestyle und Mode und würden uns durchaus über Unterstützung zu diesen Themen mittels Gastbeiträgen freuen!

5. Die meisten von Euch wohnen im wunderschönen Hamburg. Was macht Hamburg zu einer tollen Pferdestadt?

Hamburg liegt zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen und damit den wohl pferdereichsten Gegenden Deutschlands. Die Dichte an Reitställen, Ausbildern, Tierärzten und Kliniken und allen Dienstleistungen rund ums Pferd ist unheimlich hoch und man kann immer aus einer ganzen handvoll Alternativen wählen. Hinzu kommt, dass Hamburg zwar allen Komfort einer Großstadt bietet, dabei aber nicht riesig ist und man auch aus der Innenstadt verhältnismäßig schnell im weniger besiedelten Umland ist, wo sich die meisten Ställe befinden.

Fast alle Ställe verfügen über ausreichend Weideland, so dass die meisten Pferde in den Genuss einer artgerechten Haltung kommen. Außerdem kann Hamburg auf eine lange Tradition außergewöhnlicher Pferdeveranstaltungen wie das international berühmte Hamburger Spring- und Dressur-Derby sowie das Hamburger Galoppderby auf der Rennbahn in Hamburg Horn zurückblicken. Neben zahlreichen großen und kleineren Turnieren auf den Hamburger Reitsportanlagen gilt Hamburg außerdem als die Hochburg für den Polosport.

6. Was wünscht Ihr Euch für die (Pferde-)Zukunft?

Für unsere Pferde wünschen wir uns natürlich Gesundheit und viele schöne gemeinsame Stunden. Für die Pferde im Allgemeinen wünschen wir uns mehr Verständnis und Respekt gegenüber der Art und den jeweiligen Bedürfnissen, interessierte und offene Besitzer, die sich nicht scheuen auch mal neue Wege einzuschlagen, eine pferdefreundliche Entwicklung des Sports und viel Liebe und Zuneigung von ihren jeweiligen Besitzern.

An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön an alle Mädels von Horse Diaries fürs Mitmachen und vor allem an Theresa, die sich um alles gekümmert hat!

Bild: Anna mit ihrem Pferd Püppi

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