Schritt reiten wird von vielen Reitern nicht wirklich ernst genommen, dabei ist der Schritt eine wichtige Gangart und sollte viel mehr Aufmerksamkeit im Pferdetraining bekommen! Im Schritt zeigen sich die meisten Mängel in der Pferdeausbildung, aber auch im reiterlichen Können. Dieser Beitrag erklärt, warum das Schritt reiten so wichtig ist, wie Du ihn richtig reitest und welche Übungen Dir und Deinem Pferd zu einem besseren Schritt verhelfen.

Endlich richtig Schritt reiten!

Tipps und Übungen für einen besseren Schritt

Der Schritt – die schwierigste Gangart

Auch wenn es die meisten Reiter nicht glauben wollen, ist der Schritt die schwierigste Gangart von allen. Der Schritt liegt, anders als die anderen Gangarten, einem Viertakt zugrunde. Da es beim Schritt keine Schwebephase gibt, in der sich das Pferd ausbalancieren kann, muss es daher vermehrt seinen Hals zum Ausbalancieren nutzen. Der sensible Viertakt kann dabei leicht durch den Reiter gestört werden, und viele Reiter wissen nicht, wie sie richtig Schritt reiten. Entweder wird aus lauter Übereifer zu viel gemacht, oder aus lauter Angst, dass Pferd zu stören, zu wenig.

Mängel werden schnell erkennbar

In keiner anderen Gangart wie im Schritt zeigen sich daher Mängel in der Pferdeausbildung, aber auch Reitfehler so deutlich. Am deutlichsten sichtbar werden im Schritt Taktstörungen und die fehlende Losgelassenheit des Pferdes. Du kannst Verspannungen Deines Pferdes im Schritt sofort erkennen, und Anzeichen hierfür sind vor allem eine fehlende Nickbewegung, das Wegdrücken des Rückens und jegliches Zucken.

Schritt wird vernachlässigt

Viele Reiter bauen den Schritt leider kaum in das Training ein und das Schritt reiten verkommt zum obligatorischen Aufwärmen, oftmals am langelassenen Zügel. Im schlimmsten Fall wird das Pferd ein paar Runden auf der ganzen Bahn Schritt geritten, und sobald die Zügel angenommen werden, beginnt die Trab- und Galopparbeit. Innerhalb der Reitstunde wird der Schritt dann oftmals nur als kurze Ausruhphase eingebaut, bis das Pferd schließlich wieder am langen Zügel trocken geritten wird.

Warum der Schritt so wichtig ist!

Wohlfühl-Gangart

Der Schritt ist die natürlichste Gangart des Pferdes und seine absolute Wohlfühl-Gangart. In der freien Natur legt das Pferd die meisten Strecken im Schritt zurück, denn dieser ist am effizientesten und verbraucht nur wenig Energie. Zudem werden Gelenke, Sehnen und Bänder im Schritt nicht stark beansprucht, was den Schritt zur schonendsten Gangart macht.

Gut für die Hufe

Die Bewegung im Schritt hat zudem einen positiven Effekt auf den Hufmechanismus, denn dieser wird im Schritt mehr angeregt als in jeder anderen Gangart. Um Dein Pferd also fit auf all seinen vier Hufen zu halten, solltest Du es oft und ausgiebig im Schritt bewegen!

Schritt in der Pferdeausbildung

Der Schritt bietet Dir eine wirklich gute Möglichkeit, um Dein Pferd zu gymnastizieren, denn dazu brauchst Du keinen Trab oder Galopp. Beim Schritt reiten kannst Du die Ausdauer und Kondition Deines Pferdes wunderbar und vor allem auf eine schonende Art und Weise aufbauen.

Richtig Schritt reiten

Die Hilfen im Schritt

Viele Reiter sind sich nicht ganz über die richtigen Hilfen im Schritt bewusst, treiben entweder falsch oder zu viel mit den Schenkeln, sind steif mit ihren Händen oder verspannen sich auf ihrem Pferd. All dies stört das Pferd erheblich im Schritt und zeigt sofort, wo Reiter ihre Probleme haben, aber auch, wo Pferd und Reiter nicht ganz so gut miteinander harmonieren.

Abwechselndes Treiben
Beim Schritt reiten sollten Deine Beine locker am Pferdebauch anliegen und diesen abwechselnd begleiten. Wenn das rechte Hinterbein abfußt, treibst du mit der rechten Wade, und wenn das linke Hinterbein abfußt, mit der Linken. Bei den meisten Pferden kannst Du gut spüren, wann dieser Moment ist, nämlich, wenn der Bauch Deines Pferdes gegen den jeweiligen Schenkel drückt. Dabei ist es aber wichtig, dass Du nicht aktiv treibst und Deine Schenkel in den Bauch Deines Pferdes presst, sondern diese vielmehr nur anlegst. Nur wenn Dein Pferd nicht mehr fleißig genug läuft, musst Du einen tatsächlich treibenden Impuls mit Deinen Schenkeln geben.

Mitgehende Zügelbewegung
Wichtig ist auch, dass Deine Hände und Deine Arme die Nickbewegung Deines Pferdes zulassen. Sofern Dein Pferd nicht völlig verspannt ist, wirst Du spüren, und auch sehen, wie sich der Hals und Kopf Deines Pferdes im Schritt bewegt. Diese Bewegung darfst Du nicht durch eine steife Hand stören, sondern musst mit ihr mitgehen und Deinem Pferd so die Möglichkeit geben, “nicken” zu dürfen. Ziehe dabei nie nach hinten, sondern gehe mit beiden Zügelfäusten nach vorne mit. Dein Pferd wird Dir zeigen, wie weit Du diese Bewegung ausführen musst. Je raumgreifender der Schritt Deines Pferdes ist, desto größer ist auch seine Nickbewegung. Bei manchen Pferden können das bis zu 10 cm sein, die Du mit Deiner Hand nach vorne freigeben musst!

Was einen guten Schritt ausmacht

Ob Dein Pferd richtig Schritt läuft, erkennst Du vor allem an einem klaren Viertakt. Diesen kannst Du nicht nur fühlen, sondern auch hören, wenn Du mit Deinem Pferd zum Beispiel über harten Asphalt-Boden reitest. Zudem sollte Dein Pferd fleißig vorwärts gehen, und mit seinen Hufen nicht über den Boden schlürfen. Das bedeutet aber nicht, dass Dein Pferd eilig davon rennen sollte! Vom Boden aus lässt sich der korrekte Schritt gut anhand der deutlichen V-Phase erkennen: dabei bilden das Vorder- und Hinterbein der selben Seite ein V sobald die Hinterhand absetzt und das Vorderbein im gleichen Moment abfußt.

Kriterien für einen guten Schritt:
– klarer Viertakt
– raumgreifende Bewegung
– fleißiges Vorwärts
– rahmenerweiternde Bewegung
– deutliche V-Phase

Die unterschiedlichen Schritt-Tempi

Auch im Schritt kannst Du Tempiwechsel reiten und diese lassen sich in unterschiedliche Tempi unterteilen: vom Mittelschritt, über den starken Schritt bis hin zum versammelten Schritt. Pferde, die sich noch in der Grundausbildung befinden, werden hauptsächlich im Mittelschritt geritten. Während der starke sowie der versammelte Schritt zu den schwierigeren Lektionen gehören und daher erst in der höheren Dressurausbildung geritten werden.

Die häufigsten (Reit-) Fehler im Schritt

Leider sieht man auf Reitplätzen und in Hallen oftmals Pferde, die keinen ordentlichen Schritt gehen, entweder langsam daher latschen, oder viel zu schnell davon laufen, passartig laufen und falsch abhufen. Man sieht Reiter, die einfach nur die Zügel lang lassen, oder diese viel zu kurz und steif fest halten, entweder gar nichts mit ihren Beinen machen, oder diese im falschen Takt oder zu stark in den Pferdebauch pressen.

Reitfehler und ihre Konsequenzen im Überblick

Falsches Treiben:
Viele Reiter treiben im Schritt zum falschen Zeitpunkt, bringen so ihr Pferd aus dem Gleichgewicht und stören den Viertakt.

Zu starkes Treiben:
Einige Reiter treiben zu stark, pressen ihre Schenkel quasi in den Pferdebauch und stumpfen das Pferd so ab. Die Pferde fangen an zu klemmen, verspannen sich oder widersetzten sich dem Schenkel irgendwann ganz. Zudem kann auch das zu starke Treiben zu Taktfehlern führen, bei denen das Pferd zum Beispiel unterschiedlich weit mit den Hinterbeinen nach vorne tritt, ein Hinterbein weiter vor als das Andere fußt und somit “kurz – lang” geht. Im Extremfall fängt das Pferd an passartig zu laufen und setzt dabei seine Beinpaare gleichzeitig vor und auf.

“Schiebende” Hilfen:
Viele Reiter nutzen im Schritt aktiv ihr Becken und versuchen das Pferd so quasi zu “schieben”. Durch diese Bewegung wird das Pferd im Schritt erheblich gestört, und oftmals fangen Pferde an zu zackeln, verspannen sich und können so nicht an die Hand herantreten.

Zügel werden auf den Hals gelegt:
Viele Reiter legen die Zügel beim Schritt reiten einfach auf den Hals ihres Pferdes, und ohne jegliche Genickkontrolle fällt das Pferd so auseinander und latscht auf der Vorhand. Das Pferd läuft dadurch nicht durch den gesamten Körper von hinten nach vorne, kann das Gebiss nicht annehmen und verspannt sich.

Zu kurzer Zügel:
Der Gegensatz ist ein zu kurzer Zügel, bei dem die Schritte des Pferdes kürzer werden und ebenfalls eine passartige Fußfolge entstehen kann. Ein zu kurzer Zügel blockiert den Schub aus der Hinterhand und lässt keine raumgreifende Bewegung zu. Auch hier fängt das Pferd an auf der Vorderhand zu laufen.

Feste Reiterhände:
Zwar nehmen einige Reiter die Zügel in der richtigen Länge auf, lassen diese dann aber steif in ihrer Position stehen. Durch solch feste Reiterhände kann das Pferd seine Nickbewegung nicht ausführen, verspannt sich, läuft nicht mehr taktklar und nicht in korrekter Anlehnung. Diese steife Zügelhaltung kann ebenfalls ein Grund fürs passartige Gehen sein.

Zu starke Handeinwirkung:
Dann wiederum gibt es Reiter, die zu stark mit den Zügeln einwirken, zu viel nach hinten ziehen, und somit ebenfalls die Nickbewegung sowie den Takt und die Losgelassenheit des Pferdes stören.

Hände zu hoch:
Auch im Schritt halten Reiter oftmals ihr Hände zu hoch. Dadurch kommt die Nase des Pferds wie in allen Gangarten hinter die Senkrechte und ein falscher Knick entsteht. Auch dies führt beim Pferd zu Verspannungen und zum fehlenden Schub aus der Hinterhand.

Arme lang strecken:
Anstatt den Zügel entspannt länger zu lassen, strecken Reiter oftmals einfach ihre Arme nach vorne und verspannen sich so im gesamten Oberkörper. Diese Verspannung überträgt sich aufs Pferd, das so nicht störungsfrei im Schritt laufen kann und auch nicht an die Hand heran tritt.

Allgemeines Verspannen:
Es gibt allerdings auch Reiter, die sich über ihre störenden Bewegungen bewusst sind, und versuchen ihr Pferd möglichst gar nicht zu stören. Dabei vergessen sie allerdings oftmals zu atmen, spannen ihren Körper an, und übertragen diese Anspannung wiederum aufs Pferd. Die Folgen sind die gleichen wie bei all den anderen Fehlern.

Tipp: Hier hilft es, im Takt mitzuzählen. So atmest du automatisch richtig und entspannst wieder!

Übungen und Tipps fürs Training im Schritt

Tempiwechsel und Übergänge:

Super Übungen im Schritt sind Tempiwechsel sowie Schritt-Halt-Übergänge. Diese lassen Dein Pferd nicht nur mehr Last auf der Hinterhand aufnehmen, sondern helfen auch bei einem häufigen Problem: dem nicht-erwünschten Antraben beim Aufnehmen der Zügel. Tempiwechsel, Schritte verkürzen, und Übergänge zum Halt lassen Dein Pferd die Verbindung zwischen Zügel-Aufnehmen und Antraben schnell vergessen. Außerdem kannst Du so Ruhe in Dein Pferd bringen, falls es dazu neigt eilig davon zu laufen oder nicht taktklar zu gehen.

Volten, gebogene Linien und Seitengänge:

Diese Übungen helfen Deinem Pferd dabei sich zu biegen und fragen die richtige Stellung ab. Außerdem kannst Du die notwendige Losgelassenheit Deines Pferdes so wieder verbessern. Diese Übungen sind zudem super, um an der schwächeren Seite Deines Pferdes zu arbeiten: lasse zum Beispiel das schwächere Hinterbein übertreten und frage die steife Seite Deines Pferdes ein Mal mehr in Seitengängen ab.

Schrittarbeit im Gelände:

Gerade bei Taktfehlern, wenig Raumgriff und Verspannungen ist die Schrittarbeit im Gelände eine super Lösung. Hier kannst Du genauso gut Tempiwechsel, Übergänge, Biegungen und Seitengänge reiten. Außerdem muss Dein Pferd aufgrund der unterschiedlichen Böden sowie dem Auf und Ab der Wege seine Körperhaltung entsprechend anpassen und trainiert sich somit automatisch stärker im Gelände. Du kannst gemütliche Strecken mit spannenden Aufgaben und Dressurlektionen im Schritt abwechseln!

Tipp: Am besten ist es, wenn Du ein- bis zweimal in der Woche einen 2-3 stündigen Ausritt mit Deinem Pferd ins Gelände machst, und dabei hauptsächlich im Schritt reitest!

Lesetipp: In diesem Beitrag findest Du mehr Tipps und Übungen für die Dressur im Gelände!

Aufwärmen im Gelände

Eine gute Idee ist es zudem, das komplette Aufwärmen im Schritt ins Gelände zu verlegen. So bringst Du Abwechslung in Euer Training, sorgst für Spannung und gleichzeitig für neue Motivation. Generell solltest Du Dein Pferd mindesten 20 Minuten im Schritt warm reiten, bevor es an das Training im Trab und Galopp geht.

Lesetipp: Auf Fair-Riding-Corp kannst Du lesen, warum langes Schritt reiten während der Aufwärmphase so wichtig ist – samt weiteren Übungstipps!

Fazit

Das Schritt reiten kommt bei den meisten viel zu kurz und ist dabei ein so wichtiger Bestandteil des richtigen Pferdetrainings. Viele Reiter machen Fehler beim Schritt reiten und so kommen Mängel in der Pferde-, aber auch Reiterausbildung schnell zur Sicht: Entweder laufen die Pferde zwar taktrein am langen Zügel, dafür aber ohne Schub aus der Hinterhand, oder sie werden durch einen zu kurzen Zügel sowie eine steife Reiterhand gestört, treten kürzer und laufen nicht taktklar.

Deshalb sollten sich mehr Reiter mit dem richtigen Schritt reiten auseinander setzten und auch Du solltest diese Gangart vermehrt in Euer Training aufnehmen. Lass Dein Pferd nicht einfach so daher laufen, sondern baue Übungen wie Tempiwechsel, Volten, Seitengänge oder Übergänge mit ein. Und noch viel besser: Verlege das Aufwärmen im Schritt ins Gelände und reite viel öfters mit Deinem Pferd im Schritt aus! So gymnastizierst Du Dein Pferd auf eine schonende Weise, bringst Abwechslung in Euer Training und wirst selbst zu einem besseren Reiter!

Machst Du auch diese häufigen Fehler im Schritt und hast vielleicht noch ein paar tolle Tipps und Übungen fürs richtige Schritt reiten? Dann teile sie am besten mit anderen Kultreitern in den Kommentaren!

Bild: www.depositphotos.com – virgonira

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8 Kommentare

  1. Wer solche Reiterfehler im Schritt macht, tut gut daran, sich den Schritt über die anderen Gangarten zu erarbeiten. Gerade sauber gerittene Trab-Galopp-Übergänge (die Hand des Reiters muß nicht ganz so flexibel sein, da die Nickbewegung nicht ist wie im Schritt), bei denen darauf geachtet wird, dass der Galopp über den Sitz eingefangen wird und der erste Trabtritt gleich vorwärts geht (an Mittelfranken denken)- sichert auch dem schwächeren Reiter den ersten Tritt mit der HH auf der HH. Dies löst das Pferd schneller und einfacher (meist auch den Reiter, da meist im Galopp einjeder tiefer zum sitzen kommt und der Schenkel automatisch korrekt zum liegen kommt-dann kann der Reiter eher und leichter in die oben genannte Schritt-Arbeit einsteigen.
    Schritt reiten, vor allem Tempiwechsel sind das Schwerste was es gibt, denn das vorwärts muß immer erhalten bleiben und der Reiter hat es hier am schwersten das Richtige zu fühlen. Viele reiten nur langsamer statt versammelt, einfach weil automatisch das rückwärts aus der Hand kommt, besonders deutlich im Kurzkehrt zu spüren, wenn die HH stehen bleibt.
    Ansonsten super Artikel und alles richtig -nur der Einstieg ist für mich weitaus einfacher in den anderen Gangarten anzusehen. Daher bei mir der Aufbau Schritt 10 min auf großen geb. Linien, Schulter herein, Viereck verkleinern, dann ÜG Trab Galopp, wenn perfekt ÜG Schritt Trab um an die HH ran zu können. Dann Trab Halten, dann trab-Schritt-Kurzkehrt-Trab-Tempiunterschiede-Trab. Schritt u Galopparbeit und am Ende tief eingestellt lange abtraben. Auf weitere Lektionsarbeit wurde hier verzichtet unter dem Gesichtspunkt Schritt verbessern

    • Hallo liebe Kate,
      vielen, vielen Dank für Deinen Kommentar und die guten Tipps!
      Es ist einfach so: Schritt ist die schwerste Gangart und es ist nicht leicht, korrekt im Schritt zu reiten. Viele Reitlehrer sagen, man solle Lektionen in einer höheren Gangart erst reiten, sobald im Schritt alles wunderbar klappt. Allerdings gebe ich Dir vollkommen Recht, dass es für manche Pferd-und-Reiter-Paare die bessere und auch schonendere Art ist, bekannte Probleme in höheren Gangarten zu lösen. Gerade die Idee, der Trab-Galopp-Übergänge zu Beginn finde ich sehr gut! Allerdings wünsche ich mir bei vielen Reitern, vor allen bei denen, die schon genügend Erfahrung haben, dass vermehrt Schritt eingebaut wird und sich hier auch auf korrektes Reiten und Laufen des Pferdes konzentriert wird. Denn dieser kommt oftmals zu kurz und man sieht leider viel zu häufig die genannten Fehler im Schritt. Danke auch für die weiteren Trainings-Tipps und Ideen – echt super! :)
      Alles Liebe,
      Line / Kultreiter

  2. Danke für diesen tollen Artikel und auch für die nachfolgenden Tipps in den Kommentaren.

    Ich habe mir bei meinem dicken etwas angewöhnt, als wir in den neuen Stall gezogen sind:
    Ich führe ihm am Anfang immer ca. 10 Minuten im Schritt auf beiden Händen mit vielen Handwechseln. Für mich hat es mehrere Vorteile: Er kann seine Umgebung prüfen, ohne mich oben drauf. Er kann sich ohne mein Gewicht Strecken. Ich muss nicht von Anfang an so fest nachgurten vor dem aufsteigen. Und ich kann nebenbei Bodenarbeit machen, vor allem Schritt/ Halten und wenn es gut geht auch schon mal einige Tritte übertreten, wenn wir etwas länger gehen.
    Ich mache mich ausserdem auch gleich ein bisschen warm. Schultern Kreisen, Beine lockern usw… Tut also uns beiden gut :)

    Nach dem aufsteigen reiten wir dann auch noch mal Schritt auf grossen Linien.

    LG
    Kathi

    • Hi Kathi,

      vor dem Reiten 10 Minuten Schritt führen ist auch eine tolle Sache! Besonders, wenn man es so wie Du macht und sich gleich selbst ein wenig locker macht :) Denn auch wir Reiter müssen erstmal „warm“ werden, und oftmals sind wir selbst total steif, verlangen aber, dass unser Pferd locker unter uns läuft…

      Also weiter so, klingt super, wie Du es machst! :)

      Alles Liebe und schön, dass Dir der Beitrag gefallen hat!

      Line / Kultreiter

  3. Super Informationen😃, habe auch mal wieder was dazu gelernt! Musste aber auch feststellen das ich in meinen Reitstunden mein Pferd falsch im Schritt geritten bin!😬

    LG

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