Immer mehr Reiter wagen den Schritt, Ihr Pferd ohne Sattel zu reiten. Allerdings gibt es viele Diskussionen zu diesem Thema: Die Einen sagen, ohne Sattel oder gar ganz ohne alles zu reiten ist das Nonplusultra der Reitkunst, während Andere darauf verweisen, dass das Reiten ohne Sattel dem Pferderücken schadet. Ich bin auch jahrelang ohne Sattel geritten und kann nur sagen, dass ich davon sehr viel gelernt habe! Was, und noch viel mehr, verrate ich Dir in diesem Beitrag.

Was Du beim Reiten ohne Sattel beachten musst und wie es Dich zu einem besseren Reiter macht

1. Grundlegendes

Bevor ich Dir erzähle, wie Dich das Reiten ohne Sattel zu einem besseren Reiter macht, muss ich Dir erst einmal ein paar Dinge nennen, die zu beachten sind, bevor Du Dich voller Tatendrang ohne Sattel auf Dein Pferd schwingst.

Ausbalancierter Sitz

Denn erst wenn Du bereits sehr gut im Gleichgewicht und ausbalanciert auf Deinem Pferd sitzen kannst, solltest Du es ohne Sattel ausprobieren. Das kann bedeuten, dass Du eventuell schon 2 Jahre Reiterfahrung haben musst, um überhaupt so weit zu sein.

Gutes Grundvertrauen

Zudem muss bereits ein gutes Grundvertrauen bestehen, damit Du Dein Pferd ohne Sattel reiten kannst: sowohl Du musst Dich auf Dein Pferd verlassen können, und auch Dein Pferd muss Dir vertrauen und wissen, dass es in Deiner Gegenwart sicher ist. Ihr solltet Euch also am besten schon länger kennen und bereits ein gutes Team sein.

Wenn das Grundvertrauen nicht gegeben ist, und Du auch nur ein wenig ängstlich bist, solltest Du das Reiten ohne Sattel vorerst nicht ausprobieren. Erst wenn Du Dich sicher fühlst, und bereits einen sehr guten Sitz hast, kannst Du den Schritt wagen und Dich ohne Sattel auf Dein Pferd schwingen.

2. Schone den Pferderücken

Wie ich gleich zu Anfang geschrieben habe, solltest Du bereits einen sehr guten Sitz haben und Dich sehr gut ausbalancieren können. Und hier geht es gar nicht einmal um Dich, sondern um Dein Pferd! Denn wenn Du als Reiter nicht richtig sitzt, kannst Du Deinem Pferd durch Dein eigenes Gewicht wehtun und ihm sogar schaden.

Sattel verteilt das Reitergewicht

Denn das heute mit Sattel geritten wird, hat einen guten Grund: der Sattel verteilt das Reitergewicht auf dem Rücken des Pferdes, sodass der Druck nicht nur auf eine kleine Stelle fällt. Der Sattel soll also in allererster Linie den Rücken Deines Pferdes schonen und es für Dein Pferd angenehmer machen, wenn Du auf ihm sitzt.

Deshalb solltest Du ganz ehrlich zu Dir sein und Dein Pferd erst dann ohne Sattel reiten, wenn Du selbst gut genug ausgebildet bist, Dein Gewicht ausbalancieren kannst und nicht wie ein Sack auf Deinem Pferd sitzt. Nur so kannst Du sicher gehen, dass auch Dein Pferd Spaß an der neuen Situation und keine Schmerzen haben wird.

Tipp: Besorge dir alternativ ein gutes Reitpad wie das hier von Brockamp, um gefühlt auch ohne Sattel rückenschonend auf Deinem Pferd zu reiten!

Gute Rückenmuskulatur

Außerdem sollte auch Dein Pferd ein wichtiges Kriterium erfüllen: die Rückenmuskulatur Deines Pferdes sollte sehr gut ausgebildet sein, denn sie unterstütz die Verteilung Deines Gewichtes anstelle des Sattels. Solltest Du ein Pferd mit schwacher Rückenmuskulatur oder gar Senkrücken haben, rate ich Dir vom Reiten ohne Sattel ab.

Nicht zu oft ohne Sattel reiten

Achtung! Egal wie gut Du reitest, und wie stark die Rückenmuskulatur Deines Pferdes ist, solltest Du nicht zu oft ohne Sattel reiten und erst recht nicht ganz auf Deinen Sattel verzichten. Denn beim Reiten ohne Sattel werden auf Dauer nur bestimmte Wirbel Deines Pferdes belastet, was bei vielen Pferden nicht ohne Schaden bleibt. Sehe das Reiten ohne Sattel also nur als eine Alternative, die Du ab und zu mal ausprobierst, aber niemals für immer umsetzt.

3. Habe Geduld

Wenn Du all die ersten Punkte mit einem guten Gewissen abhaken kannst, ist es Zeit das Reiten ohne Sattel auszuprobieren!Du wirst Dich die ersten Schritte wahrscheinlich noch etwas unsicher auf Deinem Pferd fühlen, und nach den ersten Schritten im Trab denkst Du Dir wohlmöglich, das dieser Versuch der erste und letzte sein wird. Und dann kommt der erste Galopp und mit ihm auch die ersten, wahrscheinlich nicht versammelten Trabschritte nach dem Galopp.

Lass Dich nicht entmutigen

Aber lass Dich nicht entmutigen! Denn für das Reiten ohne Sattel musst Du durch eine kleine Umgewöhnungsphase und Dich ganz und gar auf diese neue Situation einlassen. Selbst gute Reiter brauchen ein wenig, bis sie auch ohne Sattel wieder sicher und richtig sitzen. Also mach weiter: Dein Sitz wird wahrscheinlich schon zum Ende der ersten Reitstunde ohne Sattel wieder ganz der Alte und gut sein.

Es fühlt sich bald normal an

Von Mal zu Mal fühlt sich das Reiten ohne Sattel für Dich nicht mehr komisch, sondern ganz natürlich und normal an. Und wenn der Galopp dann wie gewohnt klappt, und Du ohne Sattel die Galoppsprünge Deines Pferdes unter Dir spürst, willst Du gar nichts anderes mehr machen. Also, gebe nicht nach den ersten Schritten ohne Sattel auf, als bereits guter Reiter kannst Du auch ohne Sattel reiten.

4. Dein Sitz und Dein Reiten wird sich verbessern

Das Gute am Reiten ohne Sattel ist, dass sich Dein Sitz noch mehr verbessern wird. Zwar solltest Du, wie geschrieben, schon einen sehr guten Sitz haben, aber durch das Reiten ohne Sattel wird er noch viel besser! Denn Du musst Deine Bauchmuskeln zunächst noch stärker anspannen und bekommst ein noch besseres Gefühl vom tiefen und richtigen Sitz.

Schummeln ist nicht mehr!

Schummeln und Dich kurz einmal nicht voll und ganz auf das Reiten und Dein Pferd konzentrieren funktioniert ohne Sattel einfach nicht. Wenn Du hier einmal unaufmerksam und nachlässig wirst, läufst Du in Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren und von Deinem Pferd zu rutschen.

Denn der Sattel, der Dir sonst ein wenig hilft und Dir die korrekte Haltung gewissermaßen vorgibt, ist nicht mehr da. Du spührst und lernst also ohne Hilfen und ganz natürlich, wie Du richtig auf Deinem Pferd sitzen solltest.

Du wirst Feinfühliger

Da sich Dein Sitz verbessern wird, wird sich auch Dein gesamtes Reiten verbessern. Ohne Sattel bist Du nämlich viel näher an Deinem Pferd dran, und fühlst seine Bewegungen viel deutlicher. Du lernst dadurch noch viel mehr und genauer auf Dein Pferd zu achten und wirst einfühlsamer. So werden auch Deine Hilfen feiner und Du beginnst ein noch viel feinfühliger Reiter zu werden!

5. Du lernst zu vertrauen

Das allerbeste am Reiten ohne Sattel ist aber, dass Du lernst, richtig zu vertrauen. Zwar solltest Du Deinem Pferd bereits sehr gut vertrauen, bevor Du Dich ohne Sattel auf es setzt, aber durch das Reiten ohne Sattel wird dieses Vertrauen gestärkt und noch viel intensiver.

Nichts mehr zwischen Dir und Deinem Pferd

Denn auf einmal ist nichts mehr zwischen Dir und dem Rücken Deines Pferdes und der Sattel, der Dir sonst das Gefühl von Sicherheit vermittelt, ist weg.

Vertrauen in eigene Fähigkeiten

Es bleibt Dir also gar nichts anderes übrig, als Dir selbst und Deinen Fähigkeiten zu trauen, als Deinem Pferd voll und ganz zu vertrauen und es einfach, ohne viel zu zweifeln, zu tun. Daraus entsteht ein ganz neues Vertrauensgefühl.

Ein richtiges Team!

Dieses neue Gefühl des Vertrauens stärkt Dich in Deinem Tun und Handeln, in Deinem Reiten und auch Dein Pferd wird wird dies spüren. Auch Dein Pferd wird Dir mehr vertrauen und Eure Beziehung wird noch intensiver. Ihr werdet Euch besser verstehen, und besser zusammen arbeiten. Ihr werdet zu einem richtigen Team! Und dies zu spüren, ist ein unglaublich schönes Gefühl!

Fazit:

Du solltest das Reiten ohne Sattel erst als erfahrener Reiter mit einem guten Sitz ausprobieren, und niemals auf Dauer umsetzen. Denn mit einem schlechten Sitz und ohne Sattel zu reiten, wird dem Rücken Deines Pferdes schaden.

Wenn Du allerdings so weit bist, solltest Du Dich in jedem Fall mal ohne Sattel auf Dein Pferd schwingen und dem Reiten ohne Sattel eine Chance geben. Denn Dein Sitz wird sich dadurch noch mehr verbessern, Du wirst ein feinfühliger Reiter und lernst Deinem Pferd so richtig zu vertrauen.

Natürlich wird sich Dein Sitz auch durch das Reiten mit Sattel stetig verbessern und Deine Hilfen feiner, aber das Reiten ohne Sattel gibt Dir ein ganz anderes, tolles Gefühl.

Was denkst Du über das Reiten ohne Sattel? Bist Du sogar schon mal ohne Sattel geritten? Wenn ja, was war Dein Gefühl?

Bild: www.depositphotos.com – actionsports

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14 Kommentare

    • Hallo liebe Hannah,

      mir ging es da ähnlich! Ok, ich hatte nicht wirklich Angst zu reiten, aber mir fehlte das Vertrauen zu den Pferden und auch zu mir. Dann bin ich knapp 2 Jahre einen Hafi hauptsächlich ohne Sattel geritten, sowohl auf dem Platz auch als im Gelände, und hatte auf einmal so viel Selbstvertrauen und wusste, dass Reiten nichts mit Festhalten oder Klammern zu tun hat, sondern mit Gefühl und Vertrauen. Seither versuche ich immer mal wieder ohen Sattel zu reiten, nur um mich an diese Erkenntnis zu erinnern, und um meinen Sitz zu verbessern 🙂

      Danke Dir!

      Line / Kultreiter

  1. Ich reite mein pflegepferd hin und wieder (ok eher sehr selten) ohne Sattel, ich mag das Gefühl ihm so nahe zu sein sehr gerne, hab aber danach immer einen ordentlichen Muskelkater gehabt am Anfang. Da ist mir dann der Knopf aufgefangen! Ich hab gemerkt wie „passiv“ ich ihn mit Sattel eigentlich geritten habe und wie unpräzise meine Hilfen oft waren! Monate nach dieser Erkenntnis (und viiiel Muskelkater vom Reiten) später, läuft es zwischen uns einfach prinzipiell viel besser!

    • Liebe Teresa,

      manchmal braucht man genau diese Aha-Erlebnisse und dann funktioniert vieles auf einmal viel einfacher! 😉 Schön, dass es bei Dir und Deinem Pferd jetzt so gut läuft und Ihr nun viel feiner miteinander kommunizieren könnt 🙂

      Alles Liebe,

      Line / Kultreiter

  2. Als Kind bin ich nur ohne Sattel geritten und auch heute mach ich es hin und wieder. Es ist immer wieder super und ich geniesse es so die Nähe zu spüren.

  3. Ich Reite seit Anfang an ohne Sattel auch weil ein passender bisher nicht zu bekommen war da mein Pferd ein „wenig“ breiter ist. Habe also alles was ich bisher übers Reiten gelernt habe von meinem Pferd gelehrt bekommen. Sie zeigt mir wie ich am besten sitze und wie ich mich verhalten sollte. Es gab zwar auch schon Schocksituationen in denen sich mein Liebling erschrocken hat und nen riesen satz nach vorne gemacht hat. Aber jedesmal hat sie sehr gut aufgepasst und hat mir geholfen das ich nach dem satz nach vorne nicht runterrutsche. Es ist ein tolles Gefühl. Zum Glück zeigt sie mir auch deutlich ob sie sich heute Reiten lassen möchte oder nicht. Da wir keinen Sattel haben bisher nehme ich ihr Wunsch entgegen und wir machen Bodenarbeit. Sobald wir einen ordentlichen Sattel haben der sehr gut passt werden wir noch viel öfters Reiten aber destotrotz werden wir nicht auf einen Ausritt ohne Sattel verzichten. Den nur so kann sie mir genau zeigen wo ich mich noch verbessern kann.

  4. Hallo,
    Der Behauptung aus Punkt eins kann ich leider nicht zustimmen. Wir sind damals als Kinder von Anfang an die ponies des örtlichen ponyhofs ohne Sattel geritten, aus dem einfachem Grund, dass sie keine sättel da hatten. Wir haben also ohne Sattel reiten gelernt. (Ob das für die ponyrücken besonders angenehm war sei mal dahin gestellt ;/ ) was ich sagen will: auch Anfänger können ohne Sattel reiten und dadurch viel lernen.

  5. Ich habe ebenfalls ohne Sattel reiten gelernt und fühle mich bis heute ohne Sattel sicherer weil ich nah am Pferd bin und jedes Zucken spüren kann.
    Je weniger „Hilfsmittel“ (wie Sattel, Ausbinder, Gerte…) ein Anfänger an die Hand bekommt desto eher lernt er das Pferd zu verstehen und nicht nur zu reiten. Warum den ersten Trab mit Zügeln und Steigbügeln an denen man sich halten kann weil man ängstlich ist, wenn man auch erstmal ohne alles an Festhaltemöglichkeit dem Anfänger die Chance gibt sich ganz auf den Sitz zu konzentrieren und somit später eine weiche Hand zu haben und nicht in den Steigbügeln zu hängen?

  6. Uuups, von ausbalanciert bin ich noch Lichtjahre entfernt bin aber trotzdem die SW oder Ponys von der Weide zum Stall sattelos oder mal im Schritt durchs Gelände gebummelt. Auweia, alle die Jahre meiner Kindheit bin ich öfter sattelos unterwegs gewesen hoffentlich hab ich meinem Schulpferd damit nicht geschadet. Tzz, der der RL meinte nur ach was für das kurze Stück brauchste keinen Sattel ging ja früher auch so und er selbst hatte auch keinen. Ist aber nur bei breiten Rücken mit flacher Wirbesäule bequem, einmal hatte ich so ein spitzrückiges Pferd sattelos, autsch mein Po… Bei Anzeichen von Ruhnterfall hielten meine Schulpferde netterweise von selber an… Trab ohne Sattel mach ich nur auf dem Platz bei einer Longenstunde mit Pad untendrunter, weil bei Trab komm ich wirklich noch ins Rutschen, Galopp geht komischerweise besser. Mit Sattel ist es auch nicht unbedingt besser weil ein 17 Zoll Englischsattel meinem wohlgeformten Hintern einfach zu klein,( bin halt eher hobbitrundlich als elfenhaft *g* ) ist und die neumodischen Pauschen mir zu wenig Platz lassen. Gut sitzen kann ich nur in den Old-style Sätteln ohne Pauschen oder Western oder Wanderrreit. Mal hatte ich Glück und mein Schulpferd trug z.B. einen alten Militärsattel mit Trachten, hat das Gewicht gut verteilt, genug Platz zum Sitzen ok hart war das Teil schon und ich hab gemerkt was für einen miesen Sitz ich mir den Sätteln mit dicken Pauschen angewöhnt hab. Da bin ich erstmal rumgeschlackert… Da kann das mit den Reiten ja nicht klappen, wenn es anatomisch nicht hinhaut. Von wegen ich bin zu doof dafür. Mit Schulpferden ist das halt so eine Sache wenn man Glück hat passt dem Pferd der Sattel richtig wenn man noch mehr Glück dem Reiter auch. Gerade die Schulhaflinger hatte bei mir so oft rutschende Sättel… Da musste ich zigmal in der Stunde in die Mitte kommen und dann wurde der Sattel einfach zurückgeschoben. Bei eigenem Pferd kannste dir ja den Sattel nach eigenen Gusto aussuchen. Eigenes Pferd kann ich aber die nächsten 10 jahre vergessen wenn ich meine Finanzen so begucke. Kann mir grad noch nich mal Reitstunden leisten. Ok, meine Freundin musste ganz schön lange rumprobieren bis sie das passende fand (Westernsattel). Was hälst du den eigentlich von Schweifriemen gut oder nicht so gut?

  7. Ich reite momentan noch auf den Schulpferden im Schulbetrieb mit und reite eines der Pferde (wir sind ein ziemlich gutes Team und vertrauen uns auch) meist ohne Sattel.
    Jetzt meine Frage: Ist es für das Pferd noch gesund wenn es ca. 2-3 von 7-8 Stunden ohne Sattel geritten wird? Vielleicht klingt die Frage blöd oder manche meinen, die Antwort wäre offensichtlich, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher, als dass ich nachher einem Pferd Rückenprobleme verpasse

    Ganz liebe Grüße, Pauline

    • Hallo liebe Pauline,
      es gibt keine blöden Fragen – im Gegenteil: gut, dass du fragst! Das wären nämlich 20-40% aller Stunden, die das Pferd ohne Sattel geritten wird und das ist definitiv nicht gut fürs Pferd.
      Alles Liebe,
      Line / Kultreiter

  8. Liebe Hannah, danke für diesen Beitrag. Schon lange habe ich mich gefragt, wie das Reiten ohne Sattel ist und ob es nicht natürlicher für Pferde und Reiter ist, ohne Sattel zu reiten. In deinem Beitrag sagst du trotzdem, dass man das nicht so oft machen soll. Wie war es aber bei den Indianern in den USA aber damals? Sind die nicht immer ohne Sattel geritten? Oder auch all unsere Vorfahren? Wurden da alle Pferde krank? Wenn nicht, was war bei unseren Vorfahren anders?

    • Das hätte ich auch gerne gewusst!
      Außerdem: wer sitzt denn auf der Wirbelsäule?!
      Das Reitergewicht ist doch verteilt über Po und Oberschenkel…

      • Hi Branca und Nicki,

        ich denke nicht, dass sich unsere Vorfahren oder Indianer großartig Gedanken um die Gesundheit der Pferde gemacht haben oder ob es fürs Pferd angenehm ist, überhaupt geritten zu werden. Damals waren es Nutztiere und die einzige Möglichkeit, weite Strecken zurückzulegen. Ich finde es eher komisch, einen Vergleich mit früher zu machen. Früher war z.B. auch die Ständerhaltung in Deutschland erlaubt…

        Und ja, man kommt zum Teil auch auf die Wirbelsäule des Pferdes, wenn man ohne Sattel reitet. Oder wo befindet sich dein Po? 😉 Ich sage ja nicht, dass es generell verwerflich ist, ohne Sattel zu reiten, aber man sollte es nicht übertreiben.

        Alles Liebe,

        Line / Kultreiter

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